Dienstag, 11. April 2006
Integrieren hilft nicht
Und wieder soll eine 'integrierte' Familie abgeschoben werden, berichtet die taz. Nichts Neues. Die Konservativen rufen zwar derzeit laut nach 'Integration' und wollen 'Integrationsunwillige' abschieben. Das hindert aber nichts daran, dass auch die anderen weiter abgeschoben werden sollen. Der Unterschied ist nur, dass bei den 'Integrierten' einige dagegen sprechen (in diesem Fall sogar die Sozialministerin Baden-Württembergs).

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Fernsehen
Irgendwas stimmte bei dem Dokumentarfilm heute nicht. Die Bilder waren es nicht. Der Ton auch nicht. Die Musik bediente nicht einfach die Klischees über Indien, sie überraschte ab und zu. Aber diese Frauenstimme, die den Kommentar sprach. So öffentlich-rechtlich erklärend, so wenig lebhaft. Und dann die falsch ausgesprochenen indischen Namen. Und die inhaltlichen Fehler. Und immer wieder Kasten und so. Nicht richtig schlimm, aber auch nicht wirklich gut. Von den beiden Filmemacherinnen bin ich eigentlich viel Reflektierteres gewohnt.

Später nach der Diskussion bei den Getränken die Erklärung: Die Produzentinnen hatten den Text noch 'etwas' überarbeitet, ihn flüssiger gemacht, besser für das Publikum verständlich. Die Filmemacherinnen hatten absichtlich nicht von Kasten gesprochen etc. Sie konnten sich aber gegen die Überarbeitung nicht wehren.

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