"Zum Beispiel im Bildungssystem. Obwohl meine Noten das nicht rechtfertigten, habe ich wie so viele Migrantenkinder nur eine Hauptschulempfehlung bekommen."
oder "Man hat uns schon spüren lassen, dass wir keine Deutschen sind."
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zitiert die taz in einem Artikel über die Flüchtlingsorganisation Karawane.
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""Bislang wurde die Religiösität der Muslime als sehr politisch wahrgenommen. Doch tatsächlich spielt Politik für sie eine untergeordnete Rolle", sagte die ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth bei der Vorstellung der Studie am Freitag in Berlin."
Woran der Unterschied zwischen unseren Unterstellungen und den Ergebnissen der Studie wohl liegt? Möglicherweise an der Studie selbst. Mit quantitativen Erhebungen kann frau ja alles herausbekommen, was sie rausbekommen will. Könnte aber auch daran liegen, dass unsere Unterstellungen in der Regel wenig mit dem zu tun haben, was die 'Muslime' so tun.
Meine grundlegende Frage ist eine ganz andere: Wie wurden die Muslime, die studiert wurden, definiert? All jene Menschen, die sich als Muslime definieren? Dann frag ich mich erstens, wie diese Menschen gefunden wurden: Wurden alle Menschen in Deutschland gefragt, ob sie Muslime sind? Und zweitens überrascht es mich, dass nur 90% religiös sind, schliesslich war Religiösität ja die Definitionsgrundlage. Gab es eine andere Grundgesamtheit? Welche?
Am meisten wundere ich mich immer wieder, welche Bedeutung Statistiken beigemessen wird. Dabei sagen sie so unheimlich wenig aus, wenn nicht alle Annahmen bei der Datendefinition und -erhebung transparent gemacht werden.
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und
"Hunderte Hapag-Lloyd-Angestellte waren im August mit acht Bussen von Hamburg in die Hauptstadt gekommen, um vor der Botschaft von Singapur zu demonstrieren. Klein musste da die Angst und die Wut seiner Leute fühlbar machen. Er sprach von der "Identität der deutschen Wirtschaft", von "erarbeiteter hanseatischer Kultur", davon, dass das Konsortium aus Singapur "in Hamburg nicht willkommen" ist. Es war ein Appell an den Konkurrenten aus Übersee, endlich die Finger von der Hapag zu lassen."
aus einem taz-Artikel über den geplanten Verkauf der Hapag-Lloyd.
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Nachtrag 17.12.10: Aus der taz berlin:
"Im Afrikanischen Viertel in Wedding sind bei einer antirassistischen Aktion Plakate geklebt und Straßenschilder überklebt worden. Anwohner meldeten am frühen Morgen der Polizei, dass sie in der Togostraße Plakate gefunden hatten, die die Verbrechen während der deutschen Kolonialzeit thematisierten. Zudem hatten die Unbekannten Straßenschilder "umbenannt". So sei zum Beispiel aus der Swakopmunder die Bantu-Biko-Straße geworden, aus dem Nachtigal- der Lumumbaplatz und aus der Otawistraße die Lilian-Ngoyi-Straße. Insgesamt seien sieben Straßen nach afrikanischen Bürgerrechtlern umbenannt worden ".
Gut, dass die Anwohner_innen gleich die Polizei verständigen. Wo kämen wir sonst hin?
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Mensch ist also entweder homosexuell oder Muslim. Woher hat der LSVD diese Erkenntnis?
Dank an katunia für den Hinweis.
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"Doch leider trägt die Präsentation ihr Problem schon im Konzept: Wer sich gezielt vor die Informationstafeln stellt, muss sich zumindest schon so weit mit dem Thema beschäftigt haben, dass er sich darin vertiefen will. Die eigentlich interessante Zielgruppe dagegen, die Schülerinnen und Schüler, wird mit einer derart altmodischen Darbietungsform kaum erreicht .... Dabei hat der Veranstalter, die Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes, extra Unterrichtsmaterial zu der Ausstellung entwickelt. Und die Organisation spricht auch davon, dass die Ausstellung bislang "sehr erfolgreich" durch Deutschland getourt sei. Dabei wird eine weitere Zielgruppe, die wichtig wäre, gar nicht erreicht: nämlich die Menschen, die kein Deutsch sprechen. Denn die Tafeln informieren ausschließlich in deutscher Sprache. "
Ich würde ja bezweifeln, dass die Zielgruppe, die Menschen sind, denen unterstellt wird, dass sie aus dem Tatmotiv Ehre handeln. Wenn dem so wäre, dann wäre sicher eine andere Darstellungsform (in vielerlei Hinsicht) gesucht und gefunden worden. Ich vermute viel eher, dass diejenigen, die wie Buschkowsky schon alles 'wissen', sich mit dieser Ausstellung in ihrer überlegenen wissenden Position festigen wollen und die anderen weiter als Objekte ihrer Betrachtungen erhalten wollen.
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Ein schwarzer Jugendlicher wurde erschlagen, verletzte Jugendliche berichten von rassistischen Beschimpfungen durch die Täter, die wiederum behaupten der Tote hätte Kekspackungen geklaut und daher hätten sie auf ihn mit Eisenstangen eingeschlagen und "Dennoch beeilte sich die Mailänder Polizei, einen rassistischen Hintergrund kategorisch auszuschließen." wie die taz berichtet.
Da helfen natürlich auch die Soldat_innen für die innere Sicherheit nicht. Der Rassismus ist auch in Italien zu stark verankert und legitimiert.
"Am Ende sind es wieder die Ausländer und ihre politischen Freunde, die sich nicht wundern dürfen, wenn sie eins aufs Maul bekommen, weil sie sich über ausländerfeindliche Gewalt beschweren."
Schade, dass die taz dabei auch den rassistischen und unpassenden Begriff 'Ausländer' übernimmt.
Nachtrag 22.09.08: Und wenn Schwarze ermordet werden, dann muss das natürlich etwas mit Drogen zu tun haben, auch wenn es dafür keine Beweise gibt (siehe taz-Bericht).
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"Die Behörden haben uns ins Land gelassen, als wir gebraucht wurden", sagt Cristina. "Sie haben die Augen zugedrückt, aber uns keine Aufenthaltsberechtigungen gegeben. Dadurch können sie uns nun, wo es keine Arbeit mehr für uns gibt, einfach hinauswerfen und behaupten, sie haben von unserer Existenz bisher gar nichts gewusst."
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Foto: © Anke Illing

