"Die Buchvorlage erweckt im Gegensatz zum Film zeitweilig den Verdacht, dass es sich bei Idgie und Ruth um ein lesbisches Paar handeln könnte."
Im englischen Wikipedia-Artikel zum Film Fried Green Tomatoes:
"The film version does not present the lesbian romance between the two central characters, making it appear, to viewers who had not read the book, that Idgie and Ruth were merely best friends."
Interessante Heteronormativierung der Geschichte in der deutschen Version.
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Gut, dass ich weder Mann noch Kater füttern muss.
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Beim Mayday in Berlin gab es auch einen Wagen, der auf die prekäre Lage von rassifizierten und insbesondere illegalisierten Menschen in Deutschland hingewiesen hat.
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Der taz-Tenor ist aber ein anderer, wie der taz-Untertitel in der Printversion zeigt:
"Streit, 800 Verhaftete und ein verärgerter Gouverneur. Dabei wollte Joachim Oelssner vom Roten Kreuz doch nur helfen, die Malaria im Kongo zu bekämpfen. Aber der Projektleiter des Roten Kreuzes hat den Elan seiner kongolesischen Mitarbeiter unterschätzt. Die Geschichte eines Missverständnisses"
Damit wird der arme Helfer aus Deutschland zum Opfer der zu Behelfenden. Die strukturellen Probleme von Entwicklungshilfe (zum Beispiel der zugrundeliegende Rassismus) werden nicht angesprochen. Anstatt dessen werden die Fehlentwicklungen als Missverständnisse abgetan.
Eine vertane Chance, sich kritisch mit der Entwicklungshilfe auseinanderzusetzen. Ein weiteres Bespiel wie 'weiße' Menschen in den Mittelpunkt gesetzt werden und 'schwarze' nur eine StatistInnenrolle zugewiesen bekommen.
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"Die Beschuldigten sollen sich dort im Jahr 2005 im "Multi-Kultur-Haus" zusammengeschlossen haben, um Muslime und zum Islam Konvertierte zu radikalisieren und zum "heiligen Krieg" im In- und Ausland anzustacheln."
Was genau ist der Unterschied zwischen eineR Muslima und einer zum Islam Konvertierten?
Wird frau nicht durch das Konvertieren zur Muslima?
Oder ist Muslim-Sein etwas unabhängig vom Glauben? Etwas angeborenes?
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Ähnliche Argumentationen liegen nach einem Bericht der taz auch dem neuen Antiterrorgesetz zugrunde.
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Nachtrag 22.04.08: Siehe auch Diskussion auf dem Indermezzo.
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"Weil Spargelstecher unter Deutschen aber kaum zu finden sind und der Hof vor allem auf polnische Arbeiter angewiesen ist, lockt man diese mit gut ausgestatteten Quartieren und besonderer Betreuung"
Zu den lockenden Angeboten wird dann später ausgeführt:
"Den in Mehrbettzimmern untergebrachten Arbeitern stehen neben der Krankenschwester auch Einkaufsmöglichkeiten auf dem Hof und ein warmes Mittagessen zur Verfügung."
Was daran besonders lockend ist, ist mir nicht klar: Krankenversorgung, Einkaufmöglichkeiten und warmes Mittagessen sollten Standard sein. Mehrbettzimmer sind in unserer Gesellschaft eine Einschränkung der Privatsphäre. Wenn das also schon lockend ist, müssen die Arbeitsbedingungen vorher sehr entwürdigend und ausbeuterisch gewesen sein.
Warum die taz mit "Weißer Spargel, schwarze Arbeit" titelt, ist mir auch nicht ganz klar, denn über Schwarzarbeit wird erst gegen Ende des Artikels kurz berichtet.
Nachtrag 28.04.08: Manchmal gibt es die Unterkünfte auch inklusive Molotowcocktails.
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Foto: © Anke Illing


