Dienstag, 3. März 2009
MännerGeschichte
Die taz nord berichtet über Protest gegen Geschichts-Lehrpläne, die nur Männer betrachten.

Der Vorsitzende des Verbandes der Geschichtslehrer in Deutschland, Peter Lautza, reagiert auf diese Kritik doch tatsächlich mit dem Ausspruch: "Geschichte ist lange von Männern gemacht worden - daran kann man nichts ändern"

Da frage ich mich doch sehr, welche Qualifikation dieser Herr zum Unterrichten von Geschichte hat.

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Dienstag, 3. März 2009
Positionen hinterfragen
Kyla analysiert auf ihrem Blog die unterschiedliche Positioniertheit von 'American Desis' und Menschen in Südasien. Lesenswert.

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Sonntag, 1. März 2009
Rassistische Hatz
In Spanien wird laut taz gerade von der Polizei Jagd auf afrikanisch-markierte Menschen gemacht (die taz spricht von exotisch aussehenden Menschen). Nachdem sie lange geduldet wurden, obwohl sie keinen legalen Aufenthaltstitel haben, werden sie jetzt gezielt aufgegriffen, um sie abzuschieben.

Nachtrag 29.06.09: Mehr zum verschärften Vorgehen gegen Illegalisierte in Spanien in der taz.

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Donnerstag, 19. Februar 2009
Nicht Deutsch
Die taz betitelt Philipp Gesslers Kommentar zur Abschiebung von Gerson Liebl treffend mit "Weil es nicht um Weiße geht":

"Der Skandal bleibt, dass im Ausländerrecht mit zweierlei Maß gemessen wird. Gerson Liebls Fall ist nicht der einzige, der ein im Kern rassistisches Denken offenbart. Die weißen, vorzugsweise europäischen Ausländer, die haben wir hier gern. Die Nichtweißen können bleiben, wo der Pfeffer wächst. Aber wie soll es auch anders sein in einem Land, das seine Kolonialgeschichte bis heute meist verdrängt? Einem Land, das noch nicht einmal für den Völkermord an den Herero im einstigen Deutsch-Südwestafrika klare Worte der Entschuldigung gefunden hat."

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Mittwoch, 18. Februar 2009
Wer spült?
Nach der Besprechung stand dieses Glas noch da ...

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Freitag, 13. Februar 2009
Tandoori Love
Gestern im Kino war ich sehr positiv überrascht von Tandoori Love. Eine gut gemachte Begegnung von Bollywood und Schweizer Dörfler_innen. Gerade am Anfang nimmt der Film da auch immer mal die Perspektive der indischen Filmcrew ein und betracht die Schweizer_innen als die Exot_innen. Wunderbar auch die indische Filmdiva, die Heidi nachspielen will.

Einen Trailer gibt es hier.

Schwer getan, habe ich mich allerdings etwas mit dem Verstehen. Für die Inder_innen hätte ich keine Untertitel gebraucht. Das Englisch war kein Problem und mit dem bisschen Hindi wäre ich auch klar gekommen. Was die Schweizer Hauptdarsteller_innen gesagt haben, habe ich allerdings nur zum Teil verstanden. Daher kann ich nicht beurteilen, ob die Filmkritik, die hölzerne Dialoge moniert, richtig ist.

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M-Strasse
Die taz berlin berichtet von einer aktuellen Aktion zur Umbennenung der M-Strasse. Dabei zitiert sie den Europäische Ethnologie Professor Wolfgang Kaschuba:

""Es ist auch eine grundsätzliche Frage, ob man in einer historischen Landschaft auch die Verletzungen drin lässt", sagt Wolfgang Kaschuba, Leiter des Instituts für Europäische Ethnologie der Humboldt Universität, das selbst in der Mohrenstraße sitzt. "Ich tendiere dazu, auch die Verletzungen drin zu lassen." Schließlich resultiere der Straßenname aus dem 17. Jahrhundert und damit aus einer Zeit, in der der Begriff "Mohr" nicht negativ gemeint war."

Klar, mitten im Kolonialismus, rassistischer Unterdrückung und Versklavung war das M-Wort nicht "negativ" gemeint. Was Kaschuba damit wohl meint?

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Mittwoch, 11. Februar 2009
Polizei und Rassismus in Schweden
Auch in Schweden wird polizeilicher Rassismus kaum verfolgt wie die taz berichtet.

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