... komme ich jetzt wieder an meine Daten, muss noch mein neues Backupsystem installieren und die Daten aus den letzten zwei Monaten ablegen.
... kann ich wieder alle Programme benutzen und insbesondere die Fotos aus Australien zu einem Vortrag verarbeiten.
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Mit einem Teil des Gesetzentwurfes könnte ich mich anfreunden, wenn wir ein Wort auswechseln:
"[Menschen]
Dann könnte man PolitikerInnen, die solche rassistischen Gesetzentwürfe produzieren bestrafen. Allerdings wäre eine Ausweisung sehr hart für das aufnehmende Land. Frau sollte eine inländische Bestrafung für diese Vergehen entwickeln und versuchen solche Menschen hier zu resozialisieren.
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Eine Teilnehmerin sagt: "Immigration muss in einem verträglichen Maß stattfinden. Also nicht, dass Anatolien hier mit vierzehnjährigen Ehefrauen einmarschiert."
Die Teilnehmerin war Schulleiterin und sollte eigentlich in der Lage sein, vernüftige Sätze zu bilden. Die Formulierung kann daher wohl kaum auf mangelnde Sprachbeherrschung zurückgeführt werden. Das Bild, dass ganz Anatolien einmarschiert und dabei minderjährige Ehefrauen mitbringt (die gehören dann wohl nicht zu Anatolien), dürfte also wohl genau so rassistisch gemeint sein.
Mit ihrem späteren Einwurf: "Neben meinem Haus war mal ein Flüchtlingsheim. Da gab es Geschäftemacher …" meint sie vermutlich auch nicht die Dussmänner und andere sich legal am Illegalisieren Bereichernde.
Und mit "Wenn wir sagen, alle Wirtschaftsflüchtlinge rein, dann haben wir drei Milliarden." zeigt sie ganz offen den Mitten-aus-der-Gesellschaft-alltäglichen-Rassimus.
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"Doch jede Trennschärfe, jeder analytische Zugang gehen verloren, da "Das Leben der Anderen" zu jener Spielart von Erzählkino gehört, die politische Sachverhalte als menschlich nachvollziehbar darstellt. Bei Henckel von Donnersmarck speist sich diese menschliche Motivation bisweilen aus dem Geist der Schmierenkomödie. Der Überwachungsvorgang gegen einen der Protagonisten, den Schriftsteller Dreymann (Sebastian Koch), wird in Auftrag gegeben, weil ein SED-Minister die Frau Dreymanns begehrt und den Rivalen ausschalten will. Dass eine Stasi-Existenz trist ausfällt, führt der Regisseur mit einer Szene vor Augen, in der der Agent Wiesler (Ulrich Mühe) jämmerlichen Sex mit einer Prostituierten hat. Zu dieser zuallererst am Human Touch interessierten Perspektive passt die Verwandlung Wieslers. Wenn er vom Spitzel zum Schutzengel wird, so zeigt dies, dass Läuterung möglich ist, solange es nur einen menschlichen Kern gibt, der durch die Begegnung mit der Kunst, der Liebe und den Gedichten Brechts angerührt werden kann. Diese Form des Humanismus ist ziemlich billig zu haben, sie fördert weder Reflexion noch Erkenntnis. Aber sie hat den unschlagbaren Vorteil, in Hollywood wie unter den Mitgliedern der Deutschen Filmakademie wohl gelitten zu sein.
Was aber vermittelt "Das Leben der Anderen" darüber, wie die DDR 1984 funktionierte, oder darüber, welcher Logik Überwachung folgte und folgt? Was sagt der Film über das Verhältnis von Künstlern zum Regime, und umgekehrt, über das Verhältnis des Regimes zu den Künstlern? Wenig bis nichts."
Ähnlich kritisiert Scott Foundas:
""Das Leben der Anderen" ist lediglich der neueste in einer langen Reihe zeitgenössischer Filme über historische Ereignisse, "Schindlers Liste" und "Hotel Ruanda" eingeschlossen, die den Großen Schrecken des zwanzigsten Jahrhunderts etwas Erhebendes und Tröstliches abzugewinnen suchen. Filme, die sich so sehr auf die besten und löblichsten Aspekte der menschlichen Natur konzentrieren, dass sie alles Negative ausschließen.
Es sind dies Filme, die der Geschichte ihre Härte nehmen und von Zuschauern geliebt werden, weil hier Helden und Schurken klar erkennbar sind, die Handlung in einer Abrechnung gipfelt und die Moral des Film in großen Neonlettern am Himmel steht."
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"Die Schlägerei, bei der am Wochenende ein dunkelhäutiger Potsdamer verletzt wurde, soll nach Polizeiangaben keine gezielt fremdenfeindliche Attacke gewesen sein, obwohl die vier Angreifer den 22-Jährigen mit "Scheißnigger" beschimpft haben sollen."
Alles nur eine Frage der Definition. Die wird so eng gelegt, dass sie kaum noch greift (siehe zum Beispiel auch hier) und schon gibt es keine fremdenfeindlichen und schon gar nicht rassistischen Attacken mehr.
Dabei bleibt das N-Wort ein rassistisches Wort und lässt sich nicht verharmlosen.
Der Vorfall war damit nicht fremdenfeindlich sondern eindeutig rassistisch.
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Wenn der 'weiße' Mann nicht so mächtig wäre, wäre es geradezu bemitleidenswert.
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"Mitarbeiter des Bord-Service arbeiten normalerweise in den Bord-Bistros oder den Bord-Restaurants der Züge. Ihre Kernaufgabe besteht also im Bedienen der Bahnkunden. In sicherheitsrelevanten Aspekten sind sie nicht geschult. ...
... komme es öfter vor, dass die Mitarbeiter angehalten werden, in den Zügen "die Augen offen zu halten". Dies gelte jedoch in erster Linie für Passagiere mit auffälligem Gepäck oder Verhalten. Anweisungen wie die bezüglich der Sicherheitskonferenz seien ein "unüblicher Vorgang", so Kaufhold: "Man muss die Verhältnismäßigkeit berücksichtigen: Da geht es um friedliche Demonstranten, sonst um mögliche Terroristen.""
Da werde ich in Zukunft wohl besser einen Bogen um den Speisewagen machen, nicht dass ich mich irgendwie verdächtig mache.
Nachtrag 31.05.07: Auch rund um Heiligendamm berichtet die Bahn der Polizei und beschränkt die Mobilität.
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"+++ Vor dem Kadi: Ein 67-jähriger Spanier ist wegen versuchten Mordes ... Hintergrund der Räumung war ein jahrelanger Streit des gelernten Fleischers mit den Vermietern +++ Ebenfalls das Messer führte ein 41-jähriger Türke, der seit gestern wegen versuchten Totschlags ... Er hatte einen Landsmann bei einem Streit schwere Verletzungen ... +++ Ein 30-Jähriger ist derweil in der Nacht zum Freitag als mutmaßlicher Brandstifter in Marzahn festgenommen worden. ... +++"
Aus der Logik der Nachrichten ist wohl zu schliessen, dass der "30-Jährige" ein 'Deutscher' war, sonst hätte die taz ihn sicher als 'Ausländer' bezeichnet. Die einen werden markiert, die anderen nicht.
Aber wer wird markiert? Der angebliche "Spanier" lebte seit 30 Jahren in der gleichen Wohnung, die wiederum nicht in Spanien sondern in Berlin liegt. Der "Landsmann" des "Türken" war vermutlich genauso 'deutscher' Inländer wie der Täter.
Und warum wird markiert? Weil versuchter Mord- und Totschlag, und dann noch mit dem Messer, so schön zu den 'heißblütigen Südländern' passt?
Aber nein, da wird natürlich kein rassistischer Hintergrund hinter der Begriffswahl sein. Ist doch alles ganz harmlos, einfach ein paar Informationen mehr für die LeserIn.
Nur wozu? Die Schuhgröße der Täter wird uns doch auch nicht gesagt.
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Die "Einführung einer VIP-Lounge für First-Class-Einwanderer ... zeigt nämlich, dass offenbar auch die Ausländerbehörde es ganz einleuchtend findet, dass man Einwanderern, die man wirklich haben will, den Empfang, den ihr Haus bietet, nicht zumuten sollte."
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Aufgenommen in einem Kriegsgefangenenlager in der Nähe von Berlin.
Stimmen wurden aufgenommen nach streng 'wissenschaftlichen' Kriterien, geordnet, archiviert.
Teil rassistischer Forschung.
Der Filmemacher Philip Scheffner ist auf dieses Tonarchiv gestossen, hat jahrelang recherchiert und heute seinen Film The Halfmoonfiles auf der Berlinale vorgestellt.
Scheffner ist fasziniert von den Aufnahmen, gibt ihnen viel Raum (filmisch beeindruckend umgesetzt). Dabei vermeidet er jeden exotisierenden und romantisierenden Blick auf die 'Fremden'. Und er kontextualisiert die Aufnahmen, wirft den Blick auf die aufnehmenden 'Weißen'.
Ein wohltuender Gegensatz zu der völlig unkritischen und bezogen auf Deutschland ahistorischen Darstellung des Kriegsgefangenlagers Annaberg gestern in der indischen Botschaft.
Auf jeden Fall ansehen!
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"Im Fall des brutalen Übergriffs auf den schwarzen Deutschen Ermyas M. hat das Polizeipräsidium Potsdam das fehlerhafte Verhalten einer Beamtin eingeräumt. Zuvor hatte eine Zeugin im Prozess gegen zwei Tatverdächtige ausgesagt, dass sie beim Polizeinotruf 110 abgewiesen worden sei, als sie um Hilfe für das offenbar verletzte Opfer gebeten habe.
.... Die Polizei fügte hinzu, dass der Vorfall keine Auswirkungen auf die ärztliche Versorgung des Opfers gehabt habe. Denn kurz nach dem Notruf sei zufällig ein Rettungswagen am Tatort vorbeigekommen. Das sei zu einem Zeitpunkt passiert, zu dem ein bei einem Anruf angeforderter Krankenwagen noch nicht hätte vor Ort sein können."
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Foto: © Anke Illing

