"Eine Parade des protestantischen nordirischen Oranier-Ordens in Dublin endete am Samstag mit Krawallen, bei denen mehr als 40 Menschen verletzt wurden. Der Orden hatte mit der Organisation "Fair" ("Familien handeln für unschuldige Verwandte") zu einem Gedenkmarsch für die Opfer des nordirischen Terrorismus aufgerufen. Allerdings erkennen Fair und der Orden lediglich Protestanten als Opfer an, beide Organisationen unterhalten enge Verbindungen zu protestantischen Terroristen.
Im Gegensatz zum 'Islam' ist das 'Christentum' eine durch und durch friedliche Relgion. In seinem Namen wird nicht zu Gewalt aufgerufen. Das ist abendländische Tradition.
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"Der Abstand zwischen dem Verdienst von Frauen und Männern hat sich in Deutschland entgegen dem europäischen Trend weiter vergrößert.", schreibt die taz.
Gut, dass die 'Deutschen' jetzt etwas gegen die Benachteilung von Frauen tun: Muslimtest in Baden-Württemberg, Heraufsetzung des Zuzugsalters für Ehefrauen, etc.
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Nachtrag am Abend: Da wollte ich mir doch noch kurz das jecke Treiben anschauen, bevor ich ins Kino gehe. Aber um 15.30 Uhr war schon nichts mehr zu sehen. Auf dem Festplatz mühte sich lediglich ein lustiger DJ, eine Handvoll bemützte Narren reagierte mal mehr und mal weniger. Die Narren haben Berlin wohl doch noch nicht übernommen.
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Und ich verstehe mal wieder nicht warum. Warum ist 'Integration' so wichtig? Worum geht es dabei eigentlich? Mal abgesehen davon, dass die meisten die 'Integration' sagen, 'Assimilation' meinen.
Die Menschen, um die es geht, die leben überwiegend schon den größten Teil oder aber ihr ganzes Leben in Deutschland. Damit sind sie hier doch integriert, oder? Sie sind doch Teil des Ganzen? Auch wenn viele das nicht mögen. Auch wenn sie einen viel schlechteren Zugang zu Chancen haben als andere.
Wer Teil einer Gesellschaft ist, ist Teil einer Gesellschaft, oder? Der Unterschied liegt darin, das manche anerkanntermassen dazu gehören und andere nicht. Aber das ist nicht eine Frage der Integration, sondern es geht darum, Ausgrenzungen zu vermeiden.
Ich sehe viele Felder, auf denen Handlungsbedarf besteht, damit alle Menschen, die in Deutschland leben, sich hier auch als zugehörig verstehen können und als Zugehörige akzeptiert werden. Der Begriff 'Integration' hilft mir dabei nicht. Was verstehe ich da wieder nicht?
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Auch beim Touché in der taz sind die seltsamen Bräuche der Eingeborenen Thema. Hier klicken um den Cartoon zu sehen:
Ist es notwendig, sich soweit zu integrieren? Geht es auch ohne? Welche Optionen haben, die EinwanderInnen? Muss, wer im Rheinland leben will, auch mitmachen? Darf frau sich der 'Leitkultur' widersetzen?
Das ist wirklich ein 'Integrationstest'. Ein paar Jahre habe ich es ausgehalten. Richtig 'integrieren' konnte ich mich aber nie. So bin ich denn weiter gewandert. Zu dieser Jahreszeit wirklich die richtige Entscheidung. Wie schön ruhig Berlin doch ist.
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"Befremdlich ist allerdings der Tenor vieler Kommentare. Abwehrreflexe gegenüber dem "UN-Bildungsinspekteur", wie Muñoz fälschlich genannt wurde, waren oft unübersehbar. Dass ein "UN-Sheriff", der ausgerechnet aus dem fernen Costa Rica kommt - so die verächtliche Diktion -, allen Ernstes menschenrechtliche Kritik gegenüber Deutschland vorbringen könnte, erschien manchen Leitartiklern geradezu ehrenrührig zu sein."
Manchen scheint der Besuch noch nicht mal berichtenswert zu sein. Auf bild.de findet sich mit den Suchbegriffen 'munoz', 'un' oder 'schule' kein einziger Bericht. Es kann wohl nicht angehen, dass ein Costa Ricaner, also ein 'Unterentwickelter', über 'unser' schönes Deutschland ins Gericht zieht.
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Aber es regt sich Widerstand. Konservative Politiker fordern sein Verbot, sehen in ihm einen weiteren Grund dafür, dass die Türkei nicht der EU beitreten darf.
Ich habe den Film nicht gesehen. Aber nachdem, was ich über ihn gelesen habe, ist er wohl tatsächlich antisemitisch, gewaltverherrlichend, etc. Nichts, was frau sich anschauen möchte. Nichts, was ein friedliches Zusammenleben in Vielfalt fördert. Ein Film, der besser nicht in die Kinos gekommen wäre.
Robert Misiks Argumentation in der taz, dass dieser Film viel schlimmer ist als die 'amerikanischen Rambofilme' kann ich so aber nicht teilen. Warum ist es schlimmer einen 'anti-westlichen' Film zu machen als einen 'anti-kommunistischen' oder einen 'anti-islamischen'? Liegt es daran, dass wir durch den dumpfen Rassismus, Anti-Kommunismus, Sexismus, die Islamophobie, etc. in Hollywood-Schinken nicht selber angegriffen werden, dass wir sie für weniger gefährlich halten?
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"Es ist sehr traurig, dass gewaltbereite Muslime derzeit die Pressefreiheit im Westen bedrohen, und es ist sehr schön zu sehen, wie tapfer Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in Deutschland inzwischen für dieses Recht einstehen. Gewiss würde meine Glosse heute gedruckt. Ungeschrieben bleiben künftig Briefe wie jener, der vor einigen Jahren die Chefredaktion der taz erreichte und in dem ein Parteisprecher beredte Klage darüber führte, dass die Parlamentskorrespondentin seine Arbeitgeberin nicht hinreichend würdigte. Niemals mehr wird sich der Vorsitzende einer großen Gewerkschaft telefonisch über die Berichterstattung dieser Zeitung beschweren. Und falls doch, dann bei der Autorin selbst. Nicht bei deren Vorgesetzten.
Kein Journalist muss jemals wieder fürchten, von Reisen oder Gesprächsrunden ausgeschlossen zu werden, weil dem Minister seine politische Richtung nicht passt. Kein Intendantenposten beim öffentlich-rechtlichen Fernsehen wird unter dem Gesichtspunkt vergeben, ob und welche Parteibücher die Bewerber haben. Kein Großkonzern, kein Wäschegeschäft wird die Vergabe ganzseitiger Anzeigen von der Berichterstattung über seine Arbeitsbedingungen abhängig machen. Nichts von alledem kann jemals wieder passieren, denn die Meinungsfreiheit ist uns jetzt heilig."
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Gerade habe ich einen kurzen Artikel von mir gelesen (und etwas redigiert), den ich 1994 geschrieben habe. Mein Einstieg in die Auseinandersetzung mit 'anders deutsch'. Aber wirklich nur ein Einstieg. Da schreibe ich noch unbefangen von Ausländern, Deutschen und Indern (meine damit auch die Frauen, sage das aber nicht). Ich spreche von Identität und Kultur. Alles Begriffe, die ich heute nur noch in Anführungsstrichen benutzen mag. Sie haben ihre Selbstverständlichkeit für mich verloren.
Auch damals schon merkte ich, dass sie nicht so eindeutig sind, wie sie scheinen. Dass ich mit ihnen nicht wirklich ausdrücken kann, was ich will. Aber ich wusste nicht damit umzugehen. Ich habe sie benutzt und damit auch reproduziert. Ich war in ihnen gefangen, bin ihrer Logik gefolgt, konnte mich nicht so einfach von ihnen lösen.
Inzwischen geht das besser. Inzwischen habe ich verstanden, dass wir Worte auch strategisch einsetzen können. Und mit ihren Grenzen leben müssen.
Wie Mecheril (2003) sagt: „Jede Bezeichnung ist in ihrer Art (un)angemessen, weil sie (nur) bestimmte Aspekte fokussiert und als Bezeichnung die phänomenale oder explanative Signifikanz des Gesichtspunkts suggeriert.“
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Ob so ein Huhn gut zum Schmusen ist? Warum habe ich bisher bei meinen Asienaufenthalten nie ein Kuschelhuhn bekommen?
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Foto: © Anke Illing

