... newer stories
Mittwoch, 8. März 2006
Interkulturell
urmila, 00:16h
'Interkulturell' ist in. Bei uns an der Uni kann frau Interkulturelle Kommunikation studieren. Interkulturelle TrainerInnen sind gefragt. Wenn es fortschrittliche Ansätze sind, dann beschränken sie sich auch nicht darauf zu vermitteln, dass man sich in 'Asien' nicht die Nase putzt und in Deutschland Strafen zahlt.
Aber auch wenn 'interkulturell' so fortschrittlich erscheint dann bleibt da doch so ein schlechter Beigeschmack. 'Interkulturell' heisst schliesslich so viel wie zwischen den Kulturen, geht also davon aus, dass es verschiedene Kulturen gibt und diese - und nicht zwei Menschen - miteinander in Kontakt kommen (sollen). Damit wird dann schon wieder festgeschrieben, werden Grenzen aufgebaut, Gruppen homogenisiert.
Aber auch wenn 'interkulturell' so fortschrittlich erscheint dann bleibt da doch so ein schlechter Beigeschmack. 'Interkulturell' heisst schliesslich so viel wie zwischen den Kulturen, geht also davon aus, dass es verschiedene Kulturen gibt und diese - und nicht zwei Menschen - miteinander in Kontakt kommen (sollen). Damit wird dann schon wieder festgeschrieben, werden Grenzen aufgebaut, Gruppen homogenisiert.
0 Kommentare in: othering ... comment ... link
Montag, 6. März 2006
Doppelt Anders
urmila, 15:41h
Zentral für Mecherils Konzept der Anderen Deutschen ist, dass sie doppelt anders gemacht werden. Sowohl an ihrem Wohnort wie an ihrem imaginierten 'Herkunftsort' erfahren sie zum einen, dass sie irgendwie dazugehören, und zum anderen, dass ihnen diese Zugehörigkeit verwehrt wird.
Es ist daher eine Fiktion, dass Andere Deutsche in Deutschland 'fremd' sind und dafür aber in ihrem zugeschriebenen 'Herkunftsland' nicht.
Fremdheiterfahrungen mache ich vor allem in Indien. Dort kenne ich mich nicht aus, dort sind mir gesellschaftliche Gepflogenheiten und Strukturen nicht ausreichend vertraut. Dort merke ich immer wieder, dass ich 'deutsch' bin. In Deutschland fühle ich mich nicht 'fremd'. Ich werde es aber zum Teil gemacht. Um diese Verletzung zu vermeiden, könnte ich mich selber als 'fremd' in Deutschland definieren. Das tue ich aber nicht.
Es ist daher eine Fiktion, dass Andere Deutsche in Deutschland 'fremd' sind und dafür aber in ihrem zugeschriebenen 'Herkunftsland' nicht.
Fremdheiterfahrungen mache ich vor allem in Indien. Dort kenne ich mich nicht aus, dort sind mir gesellschaftliche Gepflogenheiten und Strukturen nicht ausreichend vertraut. Dort merke ich immer wieder, dass ich 'deutsch' bin. In Deutschland fühle ich mich nicht 'fremd'. Ich werde es aber zum Teil gemacht. Um diese Verletzung zu vermeiden, könnte ich mich selber als 'fremd' in Deutschland definieren. Das tue ich aber nicht.
0 Kommentare in: andere deutsche ... comment ... link
Montag, 6. März 2006
'Inderinnen' im Karneval
urmila, 00:47h
Eine Freundin von mir wohnt in einer Kleinstadt am Rhein. Im Karnevalsgebiet. Klar geht sie mit Mann und Kindern auch zum Umzug. Dieses Jahr ein besonderes Erlebnis. Die lokalen Jeckinnen (ich habe keine Ahnung, wie so eine Frauentruppe, die Karneval ernsthaft feiert, heisst - tut mir leid) gingen als 'InderInnen'. Mit langen schwarzen Perücken und 'indischen' Gewändern. Ein bisschen entäuscht war meine Freundin, dass sie kein Kardamom verteilten und auch nicht Namaste riefen. Sie selber ging als Zitrone und rief den 'InderInnen' Namaste zu. Als 'Inderin' geht sie den Rest des Jahres.
0 Kommentare in: weisse ... comment ... link
Samstag, 4. März 2006
Anders oder nicht?
urmila, 19:07h
Es ist schon ein paar Jahre her. Ich hatte eine Veranstaltung organisiert. Stand im Business Outfit da, hatte ein Namenschild. Eine ältere Teilnehmerin stellt sich vor mich und will wissen, wo ich her bin. Ich denke mir, was will die, das geht die doch gar nichts an. Ausserdem ist das nun wahrlich nicht der Ort für einen Herkunftsdialog, schliesslich muss ich die Veranstaltung organisieren. Aber die Frau lässt nicht locker, lässt sich nicht Abschütteln. Sie insistiert, ich muss irgendwo anders herkommen, denn 1. mein Name zeigt das, 2. mein Aussehen zeigt das, 3. ist es an meiner Sprache zu erkennen. Ok, mein Name ist tatsächlich ein durch und durch 'indischer'. Ich mag vielleicht auch etwas 'indisch' aussehen. Aber meine Sprache? Ich bin in Karlsruhe aufgewachsen, hatte mal den Badischen Singsang, den habe ich aber schon lange abgelegt. Was nur ist an meiner Sprache so anders?
Vor ein paar Tagen dann sass ich mit FreundInnen in einer Kneipe. Wir unterhielten uns über dies und über das. Ich erzählte von meinem Forschungsprojekt, was ich daran so spannend finde. Es ging um Ausgrenzungserfahrungen. Da nahm ich dann Bezug auf meinen 'indischen' Vater. Die FreundInnen waren ganz überrascht. Einen 'indischen' Vater? So sehe ich gar nicht aus. Maximal 'Spanisch'.
Was nun? Bin ich so eindeutig anders oder nicht? Wer empfindet mich wann als anders? Wer nicht? Was passiert da? Und was hat das alles mit mir zu tun? Ein wahrlich spannendes Forschungsfeld.
Vor ein paar Tagen dann sass ich mit FreundInnen in einer Kneipe. Wir unterhielten uns über dies und über das. Ich erzählte von meinem Forschungsprojekt, was ich daran so spannend finde. Es ging um Ausgrenzungserfahrungen. Da nahm ich dann Bezug auf meinen 'indischen' Vater. Die FreundInnen waren ganz überrascht. Einen 'indischen' Vater? So sehe ich gar nicht aus. Maximal 'Spanisch'.
Was nun? Bin ich so eindeutig anders oder nicht? Wer empfindet mich wann als anders? Wer nicht? Was passiert da? Und was hat das alles mit mir zu tun? Ein wahrlich spannendes Forschungsfeld.
3 Kommentare in: andere deutsche ... comment ... link
Donnerstag, 2. März 2006
Politischer Aschermittwoch
urmila, 02:09h
Aus Edmund Stoibers Rede zum politischen Aschermittwoch (als pdf) hier ein paar Höhepunkte:
Zu den Menschenrechtsverletzungen an deutschen Schulen:
"Dieser Herr Muñoz ist auf seiner Tour direkt aus dem schwarz-afrikanischen Botswana zu uns nach Deutschland gekommen. Ich sage ganz deutlich: Verwechseln Sie bitte Deutschland nicht mit Botswana. Und ich füge hinzu: Bayern ist nicht Botswana. Damit das hier ganz klar ist!"
Zur deutschen Sprache an deutschen Schulen:
"Wir sagen daher ganz klar: Das Erlernen der deutschen Sprache ist eine Bringschuld der Zuwanderer: Wer nicht Deutsch kann, gehört nicht auf eine deutsche Schule!"
"... machen die linke Multi-Kulti-Clique und der Bundesvorsitzende der türkischen Gemeinde in Detuschland eine angebliche Diskriminierung geltend. Das ist Unsinn!"
"Diskriminierend ist es aber für die deutschen Kinder, wenn an einer deutschen Schule alle Sprachen gesprochen werden, aber kein Deutsch!"
Zur Einbürgerung:
"Die deutsche Staatsangehörigkeit gbit einem Eingebürgerten eine Fülle von Rechten und unserem Land eine zusätzliche Verantwortung."
"Wir entscheiden, wer Deutscher wird. Und wir lassen nicht jeden herein."
"Hier gilt das Grundgesetz, nicht die Scharia. Hier gibt es die Gleichberechtigung der Frauen, und keine Zwangsheirat. Hier gilt das Strafgesetzbuch, nicht die Blutrache. Wer das nicht akzeptiert, braucht gar nicht erst zu kommen."
"Wir wollen keine Parallelwelten mitten in Deutschland, in denen alle Sprachen gesprochen werden, nur nicht Deutsch."
"Wer Einbürgerungen erleichtert und nicht einmal hier unsere Grundwerte durchsetzt, ist mitverantwortlich am Leid und Elend ausländischer Frauen und Mädchen in Deutschland!"
"Die Einbürgerung darf nicht der Anfang eines Integrationsprozesses sein, sondern sein erfolgreicher Abschluss!"
"So wie der Führerschein erst nach Fahrschule und Fahrprüfung ausgehändigt wird, so darf auch der deutsche Pass erst nach Integrationskurs und Prüfungen ausgehändigt werden."
Zum Protest gegen die Mohammed-Karrikaturen (hier macht Stoiber eine Ausnahme zur Regel und unterstützt Forderungen der 'Muslime'):
"Ich wünsche mir manchmal auch mehr Respekt gegenüber unseren christlichen Symbolen. .... Deshalb muss der Respekt vor der Religion auch eine verantwortungsvollen Umgang mit der Pressefreiheit prägen."
"Toleranz ist keine Einbahnstraße. ... Ich würde mich sehr freuen, wenn die in Deutschland gelebte Toleranz gegenüber anderen Religionen auch dort Wirklichkeit wäre, wo der Islam die beherrschende Religion ist."
"Wer den Ruf des Muezzins in Berlin verlangt, sollte auch in Riad und Teheran das Glocken-Läuten zulassen."
Zum Film 'Tal der Wölfe':
"Der Islam dagegen wird als Religion des Friedens dargestellt. Dieser Film unterstützt den Hass auf unsere westliche Zivilisation. Hier wird bewusst Hass gegen den Westen geschürt und die Integration torpediert."
"Es ist in einer freiheitlichen Gesellschaft nich hinnehmbar, wenn sich amerikanische Staatsbürger aus Angst vor Gewalt nicht mehr in die Nähe deutscher Kinos wagen."
"Es geht hier nicht um Zensur, sondern darum, dass so ein Film die von uns allen angestrebte Integration nicht erleichtert, sondern massiv erschwert."
"Europa und die Türkei trennen eben mehr als nur ein paar Kilometer Luftlinie am Bosporus."
Zu Bayern:
"Bayern - das sind die Berge mit den Gipfelkreuzen, die Kruzifixe in den Schulen, die Schlösser, die Burgen und Kirchen, die Weinberge, die Biergärten und das Brauchtum im ganzen Land."
"Hier sind wir zu Hause. Hier sind wir daheim."
Na, dann.
Nachtrag: In der taz von heute:
"Stoiber habe den Menschen aus dem Herzen gesprochen, ist hinterher das Urteil der CSU-Anhänger."
Das war zu befürchten.
Zu den Menschenrechtsverletzungen an deutschen Schulen:
"Dieser Herr Muñoz ist auf seiner Tour direkt aus dem schwarz-afrikanischen Botswana zu uns nach Deutschland gekommen. Ich sage ganz deutlich: Verwechseln Sie bitte Deutschland nicht mit Botswana. Und ich füge hinzu: Bayern ist nicht Botswana. Damit das hier ganz klar ist!"
Zur deutschen Sprache an deutschen Schulen:
"Wir sagen daher ganz klar: Das Erlernen der deutschen Sprache ist eine Bringschuld der Zuwanderer: Wer nicht Deutsch kann, gehört nicht auf eine deutsche Schule!"
"... machen die linke Multi-Kulti-Clique und der Bundesvorsitzende der türkischen Gemeinde in Detuschland eine angebliche Diskriminierung geltend. Das ist Unsinn!"
"Diskriminierend ist es aber für die deutschen Kinder, wenn an einer deutschen Schule alle Sprachen gesprochen werden, aber kein Deutsch!"
Zur Einbürgerung:
"Die deutsche Staatsangehörigkeit gbit einem Eingebürgerten eine Fülle von Rechten und unserem Land eine zusätzliche Verantwortung."
"Wir entscheiden, wer Deutscher wird. Und wir lassen nicht jeden herein."
"Hier gilt das Grundgesetz, nicht die Scharia. Hier gibt es die Gleichberechtigung der Frauen, und keine Zwangsheirat. Hier gilt das Strafgesetzbuch, nicht die Blutrache. Wer das nicht akzeptiert, braucht gar nicht erst zu kommen."
"Wir wollen keine Parallelwelten mitten in Deutschland, in denen alle Sprachen gesprochen werden, nur nicht Deutsch."
"Wer Einbürgerungen erleichtert und nicht einmal hier unsere Grundwerte durchsetzt, ist mitverantwortlich am Leid und Elend ausländischer Frauen und Mädchen in Deutschland!"
"Die Einbürgerung darf nicht der Anfang eines Integrationsprozesses sein, sondern sein erfolgreicher Abschluss!"
"So wie der Führerschein erst nach Fahrschule und Fahrprüfung ausgehändigt wird, so darf auch der deutsche Pass erst nach Integrationskurs und Prüfungen ausgehändigt werden."
Zum Protest gegen die Mohammed-Karrikaturen (hier macht Stoiber eine Ausnahme zur Regel und unterstützt Forderungen der 'Muslime'):
"Ich wünsche mir manchmal auch mehr Respekt gegenüber unseren christlichen Symbolen. .... Deshalb muss der Respekt vor der Religion auch eine verantwortungsvollen Umgang mit der Pressefreiheit prägen."
"Toleranz ist keine Einbahnstraße. ... Ich würde mich sehr freuen, wenn die in Deutschland gelebte Toleranz gegenüber anderen Religionen auch dort Wirklichkeit wäre, wo der Islam die beherrschende Religion ist."
"Wer den Ruf des Muezzins in Berlin verlangt, sollte auch in Riad und Teheran das Glocken-Läuten zulassen."
Zum Film 'Tal der Wölfe':
"Der Islam dagegen wird als Religion des Friedens dargestellt. Dieser Film unterstützt den Hass auf unsere westliche Zivilisation. Hier wird bewusst Hass gegen den Westen geschürt und die Integration torpediert."
"Es ist in einer freiheitlichen Gesellschaft nich hinnehmbar, wenn sich amerikanische Staatsbürger aus Angst vor Gewalt nicht mehr in die Nähe deutscher Kinos wagen."
"Es geht hier nicht um Zensur, sondern darum, dass so ein Film die von uns allen angestrebte Integration nicht erleichtert, sondern massiv erschwert."
"Europa und die Türkei trennen eben mehr als nur ein paar Kilometer Luftlinie am Bosporus."
Zu Bayern:
"Bayern - das sind die Berge mit den Gipfelkreuzen, die Kruzifixe in den Schulen, die Schlösser, die Burgen und Kirchen, die Weinberge, die Biergärten und das Brauchtum im ganzen Land."
"Hier sind wir zu Hause. Hier sind wir daheim."
Na, dann.
Nachtrag: In der taz von heute:
"Stoiber habe den Menschen aus dem Herzen gesprochen, ist hinterher das Urteil der CSU-Anhänger."
Das war zu befürchten.
2 Kommentare in: weisse ... comment ... link
Mittwoch, 1. März 2006
Die Würde des Menschen
urmila, 17:06h
ist unantastbar. Steht im Grundgesetz. In Deutschland scheinen aber nicht alle, als Menschen zu gelten.
Es gibt mal wieder Kritik von internationaler Seite. Diesmal kritisiert das Anti-Folter-Komitee des Europarats die Haftbedingungen in Abschiebegefängnissen. Auf tagesschau.de ist zu lesen:
"Das "Hamburger Abendblatt" berichtet unter Berufung auf einen vorläufigen Bericht des CPT, dass keine der besuchten deutschen Haftanstalten "über die personelle oder materielle Ausstattung zur Schaffung von Haftbedingungen, wie sie dem rechtlichen Status von Abschiebehäftlingen angemessen" wäre."
Und die taz berlin berichtet über die menschenunwürdigen Lebens- und Wohnbedingungen von AsylbewerberInnen in Brandenburg, unter anderem:
"Die räumliche und soziale Ausgrenzung der Flüchtlinge fördere den Rassismus, heißt es in der Broschüre; die soziale Integration kann umgekehrt als Beitrag zum Abbau von fremdenfeindlichen Einstellungen in der Bevölkerung beitragen.
...
Die Broschüre "UnHEIMliches Brandenburg" kann über den Brandenburger Flüchtlingsrat bestellt werden. Mehr Infos gibt es unter www.fluechtlingsrat-brandenburg.de"
Nachtrag 17.05.06:: Auch das Abschiebegefängnis Grünau in Berlin wurde genauer betrachtet.
Es gibt mal wieder Kritik von internationaler Seite. Diesmal kritisiert das Anti-Folter-Komitee des Europarats die Haftbedingungen in Abschiebegefängnissen. Auf tagesschau.de ist zu lesen:
"Das "Hamburger Abendblatt" berichtet unter Berufung auf einen vorläufigen Bericht des CPT, dass keine der besuchten deutschen Haftanstalten "über die personelle oder materielle Ausstattung zur Schaffung von Haftbedingungen, wie sie dem rechtlichen Status von Abschiebehäftlingen angemessen" wäre."
Und die taz berlin berichtet über die menschenunwürdigen Lebens- und Wohnbedingungen von AsylbewerberInnen in Brandenburg, unter anderem:
"Die räumliche und soziale Ausgrenzung der Flüchtlinge fördere den Rassismus, heißt es in der Broschüre; die soziale Integration kann umgekehrt als Beitrag zum Abbau von fremdenfeindlichen Einstellungen in der Bevölkerung beitragen.
...
Die Broschüre "UnHEIMliches Brandenburg" kann über den Brandenburger Flüchtlingsrat bestellt werden. Mehr Infos gibt es unter www.fluechtlingsrat-brandenburg.de"
Nachtrag 17.05.06:: Auch das Abschiebegefängnis Grünau in Berlin wurde genauer betrachtet.
1 Kommentar in: abschieben ... comment ... link
Dienstag, 28. Februar 2006
Im Zoo
urmila, 19:20h
Kürzlich war ich blind essen. Eine interessante Erfahrung, wenn frau so gar nichts mehr sieht. Ich bin schon froh, dass ich nicht ständig im Dunkeln bin.
Irritiert hat mich aber vor dem Essen ein Gespräch in der Lounge. Aufgeregt waren die Gäste, ob der ungewöhnlichen Erfahrung, die vor ihnen stand. Besonders interessant schien zu sein, das 'Blinde' bedienen würden. Echte 'Blinde'. Je mehr ich zuhörte, desto mehr hatte ich das Gefühl, sie sprechen von einer exotischen Spezies. Nur dumm, dass sie beim Bedienen nicht bestaunt werden konnten. Es fehlte das Licht.
Irritiert hat mich aber vor dem Essen ein Gespräch in der Lounge. Aufgeregt waren die Gäste, ob der ungewöhnlichen Erfahrung, die vor ihnen stand. Besonders interessant schien zu sein, das 'Blinde' bedienen würden. Echte 'Blinde'. Je mehr ich zuhörte, desto mehr hatte ich das Gefühl, sie sprechen von einer exotischen Spezies. Nur dumm, dass sie beim Bedienen nicht bestaunt werden konnten. Es fehlte das Licht.
0 Kommentare in: andere deutsche ... comment ... link
... older stories
Foto: © Anke Illing

