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Dienstag, 21. Februar 2006
Lesetipp: Rechtlose Lohnsklaven
urmila, 12:39h
In der neuen iz3w schreibt Kien Nghi Ha über die Deutsche Arbeitmigrationspolitik als innere Kolonisierung. Er zeigt auf wie die gesteuerte Arbeitsmigration nach 'Deutschland' seit der Kaiserzeit kolonialer Logik folgt und wie Kontinuitäten bis heute bestehen. Sehr lesenswert.
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Die Grenzen der Worte
urmila, 02:03h
Um über etwas reden zu können, brauchen und gebrauchen wir Worte. Aber diese Worte sind nicht unschuldig. Sie tragen ihre Geschichten mit sich. Sie sind geworden, tragen Bedeutungen und können immer nur kontextualisiert verstanden werden. Sie begrenzen gleichzeitig auch das, was wir ausdrücken können. Dinge, Gefühle, Gedanken, für die wir keine Worte besitzen, können wir kaum denken.
Gerade habe ich einen kurzen Artikel von mir gelesen (und etwas redigiert), den ich 1994 geschrieben habe. Mein Einstieg in die Auseinandersetzung mit 'anders deutsch'. Aber wirklich nur ein Einstieg. Da schreibe ich noch unbefangen von Ausländern, Deutschen und Indern (meine damit auch die Frauen, sage das aber nicht). Ich spreche von Identität und Kultur. Alles Begriffe, die ich heute nur noch in Anführungsstrichen benutzen mag. Sie haben ihre Selbstverständlichkeit für mich verloren.
Auch damals schon merkte ich, dass sie nicht so eindeutig sind, wie sie scheinen. Dass ich mit ihnen nicht wirklich ausdrücken kann, was ich will. Aber ich wusste nicht damit umzugehen. Ich habe sie benutzt und damit auch reproduziert. Ich war in ihnen gefangen, bin ihrer Logik gefolgt, konnte mich nicht so einfach von ihnen lösen.
Inzwischen geht das besser. Inzwischen habe ich verstanden, dass wir Worte auch strategisch einsetzen können. Und mit ihren Grenzen leben müssen.
Wie Mecheril (2003) sagt: „Jede Bezeichnung ist in ihrer Art (un)angemessen, weil sie (nur) bestimmte Aspekte fokussiert und als Bezeichnung die phänomenale oder explanative Signifikanz des Gesichtspunkts suggeriert.“
Gerade habe ich einen kurzen Artikel von mir gelesen (und etwas redigiert), den ich 1994 geschrieben habe. Mein Einstieg in die Auseinandersetzung mit 'anders deutsch'. Aber wirklich nur ein Einstieg. Da schreibe ich noch unbefangen von Ausländern, Deutschen und Indern (meine damit auch die Frauen, sage das aber nicht). Ich spreche von Identität und Kultur. Alles Begriffe, die ich heute nur noch in Anführungsstrichen benutzen mag. Sie haben ihre Selbstverständlichkeit für mich verloren.
Auch damals schon merkte ich, dass sie nicht so eindeutig sind, wie sie scheinen. Dass ich mit ihnen nicht wirklich ausdrücken kann, was ich will. Aber ich wusste nicht damit umzugehen. Ich habe sie benutzt und damit auch reproduziert. Ich war in ihnen gefangen, bin ihrer Logik gefolgt, konnte mich nicht so einfach von ihnen lösen.
Inzwischen geht das besser. Inzwischen habe ich verstanden, dass wir Worte auch strategisch einsetzen können. Und mit ihren Grenzen leben müssen.
Wie Mecheril (2003) sagt: „Jede Bezeichnung ist in ihrer Art (un)angemessen, weil sie (nur) bestimmte Aspekte fokussiert und als Bezeichnung die phänomenale oder explanative Signifikanz des Gesichtspunkts suggeriert.“
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Sonntag, 19. Februar 2006
Herr der Ringe
urmila, 15:43h
Gestern hat mir ein Experte auf Radio Eins erklärt, warum 'Herr der Ringe' nicht rassistisch ist. Zumindest wollte er es. Ich habe es aber nicht verstanden. Gut, ich habe den 'Herrn der Ringe' auch weder gelesen noch gesehen. Aber so viel ich verstanden habe, war die Kritik, dass die 'Guten' hell sind und die 'Bösen' dunkel. Wenn das so ist im Buch und/oder Film, dann kann das sehr gut eine Reproduktion von rassistischen Bildern sein. Aber darüber hat der Experte gar nicht geredet. Er erzählte etwas von Arten und 'Rassen', die es sowohl bei Tieren wie bei Menschen gäbe. Und dann stieg er in eine Analyse von 'Herr der Ringe' ein, insbesondere wer mit wem Kinder zeugen könne. Und da das alle (?) oder aber zumindest die 'Hellen' mit den 'Dunklen' (?) oder so können, deswegen ist der 'Herr der Ringe' nicht rassistisch. Das habe ich nicht verstanden. Oder hat er was nicht verstanden?
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In Asien
urmila, 15:37h
gehen sie mit den Hühnern ins Bett" sagt ein Rügener Geflügelbauer der taz. In Deutschland sind wir natürlich zivilisierter, und bekommen daher auch nicht die Vogelgrippe, meint er.
Ob so ein Huhn gut zum Schmusen ist? Warum habe ich bisher bei meinen Asienaufenthalten nie ein Kuschelhuhn bekommen?
Ob so ein Huhn gut zum Schmusen ist? Warum habe ich bisher bei meinen Asienaufenthalten nie ein Kuschelhuhn bekommen?
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Freitag, 17. Februar 2006
Ein türkischer Film
urmila, 16:01h
wurde mir heute morgen bei der Berlinale angekündigt. Von der Ansagerin. Das hat mich etwas irritiert. Denn ich hatte eine Karte für Am Rand der Städte von Aysun Bademsoy. Dieser Dokumentarfilm ist zwar in der Türkei gedreht, aber von einer Filmemacherin aus Deutschland, für ein 'deutsches' Publikum wie mir schien, der Vor- und Abspan sind auf Deutsch geschrieben. Was genau ist an dem Film 'türkisch'?
Mehr beindruckt hat mich allerdings Aus der Ferne von Thomas Arslan. Arslan tut nicht so, als ob er uns die 'Türkei' erklären kann. Er lässt seine Kamera die 'Türkei' aus der Ferne betrachten, drängt sich nicht auf und lädt uns ein einfach hinzuschauen.
Mehr beindruckt hat mich allerdings Aus der Ferne von Thomas Arslan. Arslan tut nicht so, als ob er uns die 'Türkei' erklären kann. Er lässt seine Kamera die 'Türkei' aus der Ferne betrachten, drängt sich nicht auf und lädt uns ein einfach hinzuschauen.
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Mittwoch, 15. Februar 2006
Abschiebehaft zum Hotelpreis
urmila, 19:08h
titelt die taz berlin heute.
Ein 63jähriger Insasse des Berliner Abschiebegefängnisses aus Mazedonien hat versucht sich umzubringen. Nicht (nur) weil er abgeschoben werden soll. Sondern (auch) weil er für seine Abschiebehaft bezahlen muss, 62 € pro Tag. Am Anfang der Haft hatte er noch 1800 €, die ihm abgenommen wurden. Jetzt hat er wohl nichts mehr. Je nachdem wie lange er in Abschiebehaft war, hat er sogar Schulden. Es gibte InsassInnen, die schon acht Monate einsitzen. Und das obwohl das einzige 'Gesetzeswidrige', was sie getan haben, ist, dass sie ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland waren.
Dieses System ist so menschenunwürdig. Dabei schützt 'unser' Grundgesetz doch die Menschwürde.
Ein 63jähriger Insasse des Berliner Abschiebegefängnisses aus Mazedonien hat versucht sich umzubringen. Nicht (nur) weil er abgeschoben werden soll. Sondern (auch) weil er für seine Abschiebehaft bezahlen muss, 62 € pro Tag. Am Anfang der Haft hatte er noch 1800 €, die ihm abgenommen wurden. Jetzt hat er wohl nichts mehr. Je nachdem wie lange er in Abschiebehaft war, hat er sogar Schulden. Es gibte InsassInnen, die schon acht Monate einsitzen. Und das obwohl das einzige 'Gesetzeswidrige', was sie getan haben, ist, dass sie ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland waren.
Dieses System ist so menschenunwürdig. Dabei schützt 'unser' Grundgesetz doch die Menschwürde.
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Extremistische Linkspartei
urmila, 19:02h
In der taz heute:
"Das bayerische Innenministerium wird einbürgerungswilligen Ausländern vom 1. März an einen detaillierten Fragebogen zu extremistischen Organisationen vorlegen. Darin fragen die bayerischen Behörden nicht nur nach Terrorgruppen wie al-Qaida, sondern auch nach zahlreichen erlaubten Parteien und Organisationen wie der Linkspartei, Scientology und der Deutschen Friedens-Union. Als Unterstützung zählt auch der Kauf von Presseerzeugnissen und die Teilnahme an Veranstaltungen.
Gibt es noch irgendwelche Grenzen für den Irrsinn?
"Das bayerische Innenministerium wird einbürgerungswilligen Ausländern vom 1. März an einen detaillierten Fragebogen zu extremistischen Organisationen vorlegen. Darin fragen die bayerischen Behörden nicht nur nach Terrorgruppen wie al-Qaida, sondern auch nach zahlreichen erlaubten Parteien und Organisationen wie der Linkspartei, Scientology und der Deutschen Friedens-Union. Als Unterstützung zählt auch der Kauf von Presseerzeugnissen und die Teilnahme an Veranstaltungen.
Gibt es noch irgendwelche Grenzen für den Irrsinn?
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Dienstag, 14. Februar 2006
Unschuldige Karrikaturen
urmila, 23:35h
Die Welt ist im Aufruhr wegen der Mohammed-Karrikaturen der Jyllands-Posten. Da publiziert ein anderes Provinzblatt, der Berliner Tagesspiegel eine Karrikatur zum Einsatz der Bundeswehr bei der WM:
Die meisten 'Deutschen' werden sofort sehen, es geht um die Bundeswehr. Die als Selbsmordattentäter geschmückten 'iranischen' Fussballspieler sind nur für die Pointe dabei. Man kann sie auch lesen als eine Anspielung auf die Angst vor dem 'Islam', die gerade in Deutschland umgeht. So gelesen, finde ich die Karrikatur sehr gelungen.
Nun gibt es massive Kritik aus der 'islamischen' Welt und wohl auch Morddrohungen gegen den Karrikaturisten Klaus Stuttmann. Er gibt sich völlig überrascht, führt das ganze auf die Globalisierung zurück und kommentiert mit einer neuen Karrikatur:
Der Karrikaturist wird von den scheinbar unvorhersehbaren Reaktionen erschlagen. Ich frage mich, wie naiv er ist. Mohammed-Karrikaturen erschüttern gerade die Welt, und er merkt nicht, dass Motive, die 'Muslime' darstellen gerade vielleicht sensibler wahrgenommen werden als sonst? Man muss sich deswegen zwar keinen Maul- bzw. Handkorb anlegen, aber man sollte doch wissen, welche Folgen bestimmte Motive haben können.
Im Tagesspiegel erscheint ein Interview mit Stuttmann unter dem Titel „Von zu Hause bin ich ausgezogen“. Wie in der Karrikatur spricht er hier von Missverständnissen, die zu den Reaktionen geführt haben. Er wird dann gefragt:
"Hatten Sie jemals zuvor ähnlichen Ärger?"
und antwortet:
"Ich bin nie bedroht worden. Vor zwei Jahren hatte ich für die IG Metall eine Zeichnung über einen SPD-Parteitag gemacht. Ich wollte damals kritisieren, dass dort niemand Schröder kritisierte. Deshalb habe ich die Delegierten wie Betende in einer Moschee gezeichnet. Die muslimischen IG-Metall-Mitglieder haben sich wahnsinnig beschwert. Damals spürte ich zum ersten Mal, dass es eine andere Kultur mit einem anderen Humorverständnis gibt, die in Deutschland eine Rolle spielt."
Was für ein Bild hat denn der Karrikaturist von 'Muslimen'. Wenn er dieses Bild in dem Kontext anwendet, scheint er denn 'Islam' für für ein diktatorisches System halten. Sonst macht der Vergleich keinen Sinn. Warum aber wundert er sich dann über die Kritik von 'Muslimen'? Was hat das mit einem anderen Humorverständnis zu tun?
In beiden Karrikaturen nutzt Stuttmann, um innenpolitische Themen zu karrikieren, 'islamische' Motive, die von ihm klar negativ besetzt werden. Die Fussballkarrikatur ist also nicht nur eine schlecht terminierte, sie steht auch in einer Reihe mit anderen. Damit verliert sie ihren 'unschuldigen' Charakter, den ich ihr am Anfang zugestanden hatte. Das Lachen bleibt mir zunehmend im Halse stecken.
Wenn ich dann auch noch die unzensierten (?) Hasstiraden gegen 'Muslime' in Stuttmanns Gästebuch lese, wird mir ganz und gar übel.
Das ist kein armer Karrikaturist, der von den Ereignissen überrollt wird. Das ist jemand der gerne die in Deutschland grasierende Islamophobie bedient.
Nachtrag 19.05.06: Stuttmann nimmt weiter 'muslimische' Motive um Negatives darzustellen:
Nachtrag 19.01.08: Um Koch zu kritisieren (?) greift Stuttmann diesmal auf ein klassisches rassistisches Motiv zurück: Die Kannibalen. Und die taz druckt das auch noch ab. Warum muss das immer wieder sein?
Die meisten 'Deutschen' werden sofort sehen, es geht um die Bundeswehr. Die als Selbsmordattentäter geschmückten 'iranischen' Fussballspieler sind nur für die Pointe dabei. Man kann sie auch lesen als eine Anspielung auf die Angst vor dem 'Islam', die gerade in Deutschland umgeht. So gelesen, finde ich die Karrikatur sehr gelungen.
Nun gibt es massive Kritik aus der 'islamischen' Welt und wohl auch Morddrohungen gegen den Karrikaturisten Klaus Stuttmann. Er gibt sich völlig überrascht, führt das ganze auf die Globalisierung zurück und kommentiert mit einer neuen Karrikatur:
Der Karrikaturist wird von den scheinbar unvorhersehbaren Reaktionen erschlagen. Ich frage mich, wie naiv er ist. Mohammed-Karrikaturen erschüttern gerade die Welt, und er merkt nicht, dass Motive, die 'Muslime' darstellen gerade vielleicht sensibler wahrgenommen werden als sonst? Man muss sich deswegen zwar keinen Maul- bzw. Handkorb anlegen, aber man sollte doch wissen, welche Folgen bestimmte Motive haben können.
Im Tagesspiegel erscheint ein Interview mit Stuttmann unter dem Titel „Von zu Hause bin ich ausgezogen“. Wie in der Karrikatur spricht er hier von Missverständnissen, die zu den Reaktionen geführt haben. Er wird dann gefragt:
"Hatten Sie jemals zuvor ähnlichen Ärger?"
und antwortet:
"Ich bin nie bedroht worden. Vor zwei Jahren hatte ich für die IG Metall eine Zeichnung über einen SPD-Parteitag gemacht. Ich wollte damals kritisieren, dass dort niemand Schröder kritisierte. Deshalb habe ich die Delegierten wie Betende in einer Moschee gezeichnet. Die muslimischen IG-Metall-Mitglieder haben sich wahnsinnig beschwert. Damals spürte ich zum ersten Mal, dass es eine andere Kultur mit einem anderen Humorverständnis gibt, die in Deutschland eine Rolle spielt."
Was für ein Bild hat denn der Karrikaturist von 'Muslimen'. Wenn er dieses Bild in dem Kontext anwendet, scheint er denn 'Islam' für für ein diktatorisches System halten. Sonst macht der Vergleich keinen Sinn. Warum aber wundert er sich dann über die Kritik von 'Muslimen'? Was hat das mit einem anderen Humorverständnis zu tun?
In beiden Karrikaturen nutzt Stuttmann, um innenpolitische Themen zu karrikieren, 'islamische' Motive, die von ihm klar negativ besetzt werden. Die Fussballkarrikatur ist also nicht nur eine schlecht terminierte, sie steht auch in einer Reihe mit anderen. Damit verliert sie ihren 'unschuldigen' Charakter, den ich ihr am Anfang zugestanden hatte. Das Lachen bleibt mir zunehmend im Halse stecken.
Wenn ich dann auch noch die unzensierten (?) Hasstiraden gegen 'Muslime' in Stuttmanns Gästebuch lese, wird mir ganz und gar übel.
Das ist kein armer Karrikaturist, der von den Ereignissen überrollt wird. Das ist jemand der gerne die in Deutschland grasierende Islamophobie bedient.
Nachtrag 19.05.06: Stuttmann nimmt weiter 'muslimische' Motive um Negatives darzustellen:
Nachtrag 19.01.08: Um Koch zu kritisieren (?) greift Stuttmann diesmal auf ein klassisches rassistisches Motiv zurück: Die Kannibalen. Und die taz druckt das auch noch ab. Warum muss das immer wieder sein?
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Montag, 13. Februar 2006
Andere AmerikanerInnen
urmila, 20:46h
Auf der Berlinale habe ich heute den Dokumentarfilm John & Jane gesehen. Ein Film der das Leben von 'indischen' Call Center-Angestellten darstellt. Sie dabei zeigt wie sie 'amerikanische' KundInnen am Telefon beraten, wie sie 'amerikanische' Landeskunde pauken, wie sie den 'amerikanischen' Akzent lernen. Und wie sie dann wieder nach hause in ihre 'indische' Realität gehen. Ein gespenstisches Szenario.
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Identifizierung mit 'unseren' Werten
urmila, 15:45h
Gut, dass ich schon eingebürgert wurde. Ich will mich nicht mit 'unseren' Werten identifizieren. Ich bin gegen die Diskriminierung von Minderheiten, gegen Homophobie und Sexismus. Das sind alles 'Werte', die ich auf keinen Fall teilen kann. Natürlich muss ich die Meinungsfreiheit von CDUlerInnen akzeptieren, ihre Meinung teilen, muss ich aber glücklicherweise nicht. Denn ich bin schon deutsche Staatsbürgerin. Noch wird ja die allgemeine Ausbürgerung von StaatsbürgerInnen, die die Werte der CDU nicht teilen, nicht diskutiert. Oder doch?
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Sonntag, 12. Februar 2006
Erfolg von Jyllands-Posten
urmila, 19:37h
Die rechstpopulistische Volkspartei gewinnt weitere Unterstützung in Dänemark. Ihre Vorsitzende warnt die 'Dänen' vor dem "inneren Feind", den 'Muslimen'. Die sollen verstehen, dass in Dänemark 'dänische' Werte und Traditionen herrschen, und sollen nicht versuchen die 'dänische' Gesellschaft zu verändern. (Deutschlandfunk)
'Dänische' Regeln sind es wohl, wenn man gezielt eine Minderheit provoziert und wenn sie sich nicht provozieren lässt, dann so lange weiter macht, bis irgendjemand doch drauf anspringt. Danach dann die dänischen 'Muslime' dafür verantwortlich machen, was woanders geschieht. Fertig ist der 'innere Feind'.
Sollte diese 'dänische' Gesellschaft nicht vielleicht doch verändert werden?
'Dänische' Regeln sind es wohl, wenn man gezielt eine Minderheit provoziert und wenn sie sich nicht provozieren lässt, dann so lange weiter macht, bis irgendjemand doch drauf anspringt. Danach dann die dänischen 'Muslime' dafür verantwortlich machen, was woanders geschieht. Fertig ist der 'innere Feind'.
Sollte diese 'dänische' Gesellschaft nicht vielleicht doch verändert werden?
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Foto: © Anke Illing




