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Samstag, 11. März 2006
Sprachlosigkeit
urmila, 21:17h
Urlaub. Fruehling, fast. Eine fremde Sprache. Ich verstehe (fast) nichts. Und kann noch weniger sagen. Auch mal gut, in der Position zu sein.
Nachtrag 20.03.06:: Das Verstehen und Verständigen ist gar nicht so das Problem. Das geht schon irgendwie. Mit Gesten, Mimik, Fremdsprachen und ein paar gelernten Worten. Schlimm ist es, so unhöflich zu sein. Anstatt: "Ich hätte gerne einen Tee mit Milch" einfach nur "Tee mit Milch" sagen zu können. Rudimentäre Sprache ohne jegliche Floskeln. So will ich eigentlich gar nicht sein. Aber es fällt mir auch nicht leicht, mal eben eine fremde Sprache zu lernen.
Nachtrag 20.03.06:: Das Verstehen und Verständigen ist gar nicht so das Problem. Das geht schon irgendwie. Mit Gesten, Mimik, Fremdsprachen und ein paar gelernten Worten. Schlimm ist es, so unhöflich zu sein. Anstatt: "Ich hätte gerne einen Tee mit Milch" einfach nur "Tee mit Milch" sagen zu können. Rudimentäre Sprache ohne jegliche Floskeln. So will ich eigentlich gar nicht sein. Aber es fällt mir auch nicht leicht, mal eben eine fremde Sprache zu lernen.
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Mittwoch, 8. März 2006
Spenden
urmila, 14:49h
Stoiber wird es nicht freuen. Die Welt steht Kopf. Vielleicht ist Bayern doch Botswana. Seit Generationen sammeln die Deutschen für die armen 'Neggerbabys'. Und jetzt das: In Kenia haben MitarbeiterInnen eines muslimischen Krankenhauses Spenden für ein Berliner Projekt für Bedürftige gesammelt. Rund 300 Kilo Kaffee und Tee schicken sie ins kalte Deutschland. (Mehr dazu z.B. bei Spiegel Online.
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Zu stark philosophisch
urmila, 02:04h
Vor einem guten Jahr hat der Neuköllner Bürgermeister Heinz Buschkowsky bundesweit Schlagzeilen mit seiner These "Mulitkulti ist gescheitert" gemacht. In Berlin ist er für solche Aussprüche schon länger bekannt, am Montag wurde er von der taz berlin interviewt. Auf den ersten Blick scheint es meinst ganz überzeugend, was er so sagt. Man muss die Probleme anpacken, etc. Ein Praktiker eben, dem das Integrationskonzept des Berliner Senats "zu stark philosophisch" ist. Aber wenn frau genauer hinschaut, dann wünscht sie sich schon, dass er sich auch stärker theoretisch mit dem Thema auseinandersetzte. Ein Beispiel dafür aus dem Interview:
"Je mehr Werte ein junger Mensch von dieser Gesellschaft in sich aufnimmt - egal wo die Wiege der Großeltern stand -, desto weniger wir der anfällig für falsche Werte von Parallelgesellschaften, sei es der religilöse Fanatismus, die organisierte Kriminalität oder überkommene Riten und Bräuche."
Welche Werte meint er hier genau? Jene, die es erlauben, Menschen aufgrund von Herkunft auszugrenzen? Jene, die dazu führen, dass sozial benachteiligte Kinder genauso wie jene aus 'Migrantenfamilien' schlechtere Chancen in der Schule haben? Jene, die Vielfalt ablehnen? Jene, die andere 'Kulturen' per se für rückständig erklären?
All jene sind Gründe dafür, dass sich junge Menschen ausgegrenzt fühlen und deshalb andere Zugehörigkeitskontexte suchen. Das Problem sind weniger Werte sondern Machtstrukturen, rassistische und islamophobe Denkstrukturen, institutionelle Diskriminierungen. Der Fehler steckt nicht in der Einzelnen sondern im System. Daran muss gearbeitet werden.
Aber mit einer solchen Argumentation passt wohl folgende Erklärung auf mich:
"Ehrlich gesagt hat es mich erstaunt, dass eine Aussage wie "Multikulti ist gescheitert" zu solchen Erruptionen führen kann. Aber es gibt Leute, für die ist Multikulti der Inbegriff für eine fröhliche Rutschbahn ins Paradies. Für die Leute ist so ein Satz die reine Kampfansage, weil sie nicht wahrhaben wollen, dass es zu Problemen kommen muss, wenn in einer Stadt wie Berlin die unterschiedlichsten Kulturkreise aufeinander stoßen."
In Berlin stossen nicht 'Kulturkreise' aufeinander. Es gibt Konflikte. Die müssen bearbeitet werden. Aber es nutzt nichts sie zu kulturalisieren. Aber so ein Ansatz ist wohl zu philosophisch.
Nachtrag: Passend zum Thema heute auch bei yeahpope was zu Neukölln.
Noch ein Nachtrag am 10.04.06: Und wieder hat Buschkowsky es in die bundesweiten Medien geschaft. Diesmal regt er sich über Schäuble auf, der von Neuköllner Slums gesprochen hat. Wundern sollte das Buschkowsky nicht, denn welches andere Bild von seinem Bezirk verbreitet er denn?
Nachtrag 30.11.06: Und das kommt dabei raus, wenn Buschkowsky einen Referenten empfiehlt.
Nachtrag 11.12.07: Und wieder profiliert sich Buschkowsky durch Distanz zur Wissenschaft. Die taz zitiert ihn in einem Artikel über den Wachschutz vor Neuköllner Schulen:
"Für Heinz Buschkowsky sind das unsinnige akademische Überlegungen. "Mich interessieren keine Studien", poltert er. "Mich interessiert, was sich täglich hier abspielt.""
"Je mehr Werte ein junger Mensch von dieser Gesellschaft in sich aufnimmt - egal wo die Wiege der Großeltern stand -, desto weniger wir der anfällig für falsche Werte von Parallelgesellschaften, sei es der religilöse Fanatismus, die organisierte Kriminalität oder überkommene Riten und Bräuche."
Welche Werte meint er hier genau? Jene, die es erlauben, Menschen aufgrund von Herkunft auszugrenzen? Jene, die dazu führen, dass sozial benachteiligte Kinder genauso wie jene aus 'Migrantenfamilien' schlechtere Chancen in der Schule haben? Jene, die Vielfalt ablehnen? Jene, die andere 'Kulturen' per se für rückständig erklären?
All jene sind Gründe dafür, dass sich junge Menschen ausgegrenzt fühlen und deshalb andere Zugehörigkeitskontexte suchen. Das Problem sind weniger Werte sondern Machtstrukturen, rassistische und islamophobe Denkstrukturen, institutionelle Diskriminierungen. Der Fehler steckt nicht in der Einzelnen sondern im System. Daran muss gearbeitet werden.
Aber mit einer solchen Argumentation passt wohl folgende Erklärung auf mich:
"Ehrlich gesagt hat es mich erstaunt, dass eine Aussage wie "Multikulti ist gescheitert" zu solchen Erruptionen führen kann. Aber es gibt Leute, für die ist Multikulti der Inbegriff für eine fröhliche Rutschbahn ins Paradies. Für die Leute ist so ein Satz die reine Kampfansage, weil sie nicht wahrhaben wollen, dass es zu Problemen kommen muss, wenn in einer Stadt wie Berlin die unterschiedlichsten Kulturkreise aufeinander stoßen."
In Berlin stossen nicht 'Kulturkreise' aufeinander. Es gibt Konflikte. Die müssen bearbeitet werden. Aber es nutzt nichts sie zu kulturalisieren. Aber so ein Ansatz ist wohl zu philosophisch.
Nachtrag: Passend zum Thema heute auch bei yeahpope was zu Neukölln.
Noch ein Nachtrag am 10.04.06: Und wieder hat Buschkowsky es in die bundesweiten Medien geschaft. Diesmal regt er sich über Schäuble auf, der von Neuköllner Slums gesprochen hat. Wundern sollte das Buschkowsky nicht, denn welches andere Bild von seinem Bezirk verbreitet er denn?
Nachtrag 30.11.06: Und das kommt dabei raus, wenn Buschkowsky einen Referenten empfiehlt.
Nachtrag 11.12.07: Und wieder profiliert sich Buschkowsky durch Distanz zur Wissenschaft. Die taz zitiert ihn in einem Artikel über den Wachschutz vor Neuköllner Schulen:
"Für Heinz Buschkowsky sind das unsinnige akademische Überlegungen. "Mich interessieren keine Studien", poltert er. "Mich interessiert, was sich täglich hier abspielt.""
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Mittwoch, 8. März 2006
Interkulturell
urmila, 00:16h
'Interkulturell' ist in. Bei uns an der Uni kann frau Interkulturelle Kommunikation studieren. Interkulturelle TrainerInnen sind gefragt. Wenn es fortschrittliche Ansätze sind, dann beschränken sie sich auch nicht darauf zu vermitteln, dass man sich in 'Asien' nicht die Nase putzt und in Deutschland Strafen zahlt.
Aber auch wenn 'interkulturell' so fortschrittlich erscheint dann bleibt da doch so ein schlechter Beigeschmack. 'Interkulturell' heisst schliesslich so viel wie zwischen den Kulturen, geht also davon aus, dass es verschiedene Kulturen gibt und diese - und nicht zwei Menschen - miteinander in Kontakt kommen (sollen). Damit wird dann schon wieder festgeschrieben, werden Grenzen aufgebaut, Gruppen homogenisiert.
Aber auch wenn 'interkulturell' so fortschrittlich erscheint dann bleibt da doch so ein schlechter Beigeschmack. 'Interkulturell' heisst schliesslich so viel wie zwischen den Kulturen, geht also davon aus, dass es verschiedene Kulturen gibt und diese - und nicht zwei Menschen - miteinander in Kontakt kommen (sollen). Damit wird dann schon wieder festgeschrieben, werden Grenzen aufgebaut, Gruppen homogenisiert.
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Montag, 6. März 2006
Doppelt Anders
urmila, 15:41h
Zentral für Mecherils Konzept der Anderen Deutschen ist, dass sie doppelt anders gemacht werden. Sowohl an ihrem Wohnort wie an ihrem imaginierten 'Herkunftsort' erfahren sie zum einen, dass sie irgendwie dazugehören, und zum anderen, dass ihnen diese Zugehörigkeit verwehrt wird.
Es ist daher eine Fiktion, dass Andere Deutsche in Deutschland 'fremd' sind und dafür aber in ihrem zugeschriebenen 'Herkunftsland' nicht.
Fremdheiterfahrungen mache ich vor allem in Indien. Dort kenne ich mich nicht aus, dort sind mir gesellschaftliche Gepflogenheiten und Strukturen nicht ausreichend vertraut. Dort merke ich immer wieder, dass ich 'deutsch' bin. In Deutschland fühle ich mich nicht 'fremd'. Ich werde es aber zum Teil gemacht. Um diese Verletzung zu vermeiden, könnte ich mich selber als 'fremd' in Deutschland definieren. Das tue ich aber nicht.
Es ist daher eine Fiktion, dass Andere Deutsche in Deutschland 'fremd' sind und dafür aber in ihrem zugeschriebenen 'Herkunftsland' nicht.
Fremdheiterfahrungen mache ich vor allem in Indien. Dort kenne ich mich nicht aus, dort sind mir gesellschaftliche Gepflogenheiten und Strukturen nicht ausreichend vertraut. Dort merke ich immer wieder, dass ich 'deutsch' bin. In Deutschland fühle ich mich nicht 'fremd'. Ich werde es aber zum Teil gemacht. Um diese Verletzung zu vermeiden, könnte ich mich selber als 'fremd' in Deutschland definieren. Das tue ich aber nicht.
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Montag, 6. März 2006
'Inderinnen' im Karneval
urmila, 00:47h
Eine Freundin von mir wohnt in einer Kleinstadt am Rhein. Im Karnevalsgebiet. Klar geht sie mit Mann und Kindern auch zum Umzug. Dieses Jahr ein besonderes Erlebnis. Die lokalen Jeckinnen (ich habe keine Ahnung, wie so eine Frauentruppe, die Karneval ernsthaft feiert, heisst - tut mir leid) gingen als 'InderInnen'. Mit langen schwarzen Perücken und 'indischen' Gewändern. Ein bisschen entäuscht war meine Freundin, dass sie kein Kardamom verteilten und auch nicht Namaste riefen. Sie selber ging als Zitrone und rief den 'InderInnen' Namaste zu. Als 'Inderin' geht sie den Rest des Jahres.
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Samstag, 4. März 2006
Anders oder nicht?
urmila, 19:07h
Es ist schon ein paar Jahre her. Ich hatte eine Veranstaltung organisiert. Stand im Business Outfit da, hatte ein Namenschild. Eine ältere Teilnehmerin stellt sich vor mich und will wissen, wo ich her bin. Ich denke mir, was will die, das geht die doch gar nichts an. Ausserdem ist das nun wahrlich nicht der Ort für einen Herkunftsdialog, schliesslich muss ich die Veranstaltung organisieren. Aber die Frau lässt nicht locker, lässt sich nicht Abschütteln. Sie insistiert, ich muss irgendwo anders herkommen, denn 1. mein Name zeigt das, 2. mein Aussehen zeigt das, 3. ist es an meiner Sprache zu erkennen. Ok, mein Name ist tatsächlich ein durch und durch 'indischer'. Ich mag vielleicht auch etwas 'indisch' aussehen. Aber meine Sprache? Ich bin in Karlsruhe aufgewachsen, hatte mal den Badischen Singsang, den habe ich aber schon lange abgelegt. Was nur ist an meiner Sprache so anders?
Vor ein paar Tagen dann sass ich mit FreundInnen in einer Kneipe. Wir unterhielten uns über dies und über das. Ich erzählte von meinem Forschungsprojekt, was ich daran so spannend finde. Es ging um Ausgrenzungserfahrungen. Da nahm ich dann Bezug auf meinen 'indischen' Vater. Die FreundInnen waren ganz überrascht. Einen 'indischen' Vater? So sehe ich gar nicht aus. Maximal 'Spanisch'.
Was nun? Bin ich so eindeutig anders oder nicht? Wer empfindet mich wann als anders? Wer nicht? Was passiert da? Und was hat das alles mit mir zu tun? Ein wahrlich spannendes Forschungsfeld.
Vor ein paar Tagen dann sass ich mit FreundInnen in einer Kneipe. Wir unterhielten uns über dies und über das. Ich erzählte von meinem Forschungsprojekt, was ich daran so spannend finde. Es ging um Ausgrenzungserfahrungen. Da nahm ich dann Bezug auf meinen 'indischen' Vater. Die FreundInnen waren ganz überrascht. Einen 'indischen' Vater? So sehe ich gar nicht aus. Maximal 'Spanisch'.
Was nun? Bin ich so eindeutig anders oder nicht? Wer empfindet mich wann als anders? Wer nicht? Was passiert da? Und was hat das alles mit mir zu tun? Ein wahrlich spannendes Forschungsfeld.
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Donnerstag, 2. März 2006
Politischer Aschermittwoch
urmila, 02:09h
Aus Edmund Stoibers Rede zum politischen Aschermittwoch (als pdf) hier ein paar Höhepunkte:
Zu den Menschenrechtsverletzungen an deutschen Schulen:
"Dieser Herr Muñoz ist auf seiner Tour direkt aus dem schwarz-afrikanischen Botswana zu uns nach Deutschland gekommen. Ich sage ganz deutlich: Verwechseln Sie bitte Deutschland nicht mit Botswana. Und ich füge hinzu: Bayern ist nicht Botswana. Damit das hier ganz klar ist!"
Zur deutschen Sprache an deutschen Schulen:
"Wir sagen daher ganz klar: Das Erlernen der deutschen Sprache ist eine Bringschuld der Zuwanderer: Wer nicht Deutsch kann, gehört nicht auf eine deutsche Schule!"
"... machen die linke Multi-Kulti-Clique und der Bundesvorsitzende der türkischen Gemeinde in Detuschland eine angebliche Diskriminierung geltend. Das ist Unsinn!"
"Diskriminierend ist es aber für die deutschen Kinder, wenn an einer deutschen Schule alle Sprachen gesprochen werden, aber kein Deutsch!"
Zur Einbürgerung:
"Die deutsche Staatsangehörigkeit gbit einem Eingebürgerten eine Fülle von Rechten und unserem Land eine zusätzliche Verantwortung."
"Wir entscheiden, wer Deutscher wird. Und wir lassen nicht jeden herein."
"Hier gilt das Grundgesetz, nicht die Scharia. Hier gibt es die Gleichberechtigung der Frauen, und keine Zwangsheirat. Hier gilt das Strafgesetzbuch, nicht die Blutrache. Wer das nicht akzeptiert, braucht gar nicht erst zu kommen."
"Wir wollen keine Parallelwelten mitten in Deutschland, in denen alle Sprachen gesprochen werden, nur nicht Deutsch."
"Wer Einbürgerungen erleichtert und nicht einmal hier unsere Grundwerte durchsetzt, ist mitverantwortlich am Leid und Elend ausländischer Frauen und Mädchen in Deutschland!"
"Die Einbürgerung darf nicht der Anfang eines Integrationsprozesses sein, sondern sein erfolgreicher Abschluss!"
"So wie der Führerschein erst nach Fahrschule und Fahrprüfung ausgehändigt wird, so darf auch der deutsche Pass erst nach Integrationskurs und Prüfungen ausgehändigt werden."
Zum Protest gegen die Mohammed-Karrikaturen (hier macht Stoiber eine Ausnahme zur Regel und unterstützt Forderungen der 'Muslime'):
"Ich wünsche mir manchmal auch mehr Respekt gegenüber unseren christlichen Symbolen. .... Deshalb muss der Respekt vor der Religion auch eine verantwortungsvollen Umgang mit der Pressefreiheit prägen."
"Toleranz ist keine Einbahnstraße. ... Ich würde mich sehr freuen, wenn die in Deutschland gelebte Toleranz gegenüber anderen Religionen auch dort Wirklichkeit wäre, wo der Islam die beherrschende Religion ist."
"Wer den Ruf des Muezzins in Berlin verlangt, sollte auch in Riad und Teheran das Glocken-Läuten zulassen."
Zum Film 'Tal der Wölfe':
"Der Islam dagegen wird als Religion des Friedens dargestellt. Dieser Film unterstützt den Hass auf unsere westliche Zivilisation. Hier wird bewusst Hass gegen den Westen geschürt und die Integration torpediert."
"Es ist in einer freiheitlichen Gesellschaft nich hinnehmbar, wenn sich amerikanische Staatsbürger aus Angst vor Gewalt nicht mehr in die Nähe deutscher Kinos wagen."
"Es geht hier nicht um Zensur, sondern darum, dass so ein Film die von uns allen angestrebte Integration nicht erleichtert, sondern massiv erschwert."
"Europa und die Türkei trennen eben mehr als nur ein paar Kilometer Luftlinie am Bosporus."
Zu Bayern:
"Bayern - das sind die Berge mit den Gipfelkreuzen, die Kruzifixe in den Schulen, die Schlösser, die Burgen und Kirchen, die Weinberge, die Biergärten und das Brauchtum im ganzen Land."
"Hier sind wir zu Hause. Hier sind wir daheim."
Na, dann.
Nachtrag: In der taz von heute:
"Stoiber habe den Menschen aus dem Herzen gesprochen, ist hinterher das Urteil der CSU-Anhänger."
Das war zu befürchten.
Zu den Menschenrechtsverletzungen an deutschen Schulen:
"Dieser Herr Muñoz ist auf seiner Tour direkt aus dem schwarz-afrikanischen Botswana zu uns nach Deutschland gekommen. Ich sage ganz deutlich: Verwechseln Sie bitte Deutschland nicht mit Botswana. Und ich füge hinzu: Bayern ist nicht Botswana. Damit das hier ganz klar ist!"
Zur deutschen Sprache an deutschen Schulen:
"Wir sagen daher ganz klar: Das Erlernen der deutschen Sprache ist eine Bringschuld der Zuwanderer: Wer nicht Deutsch kann, gehört nicht auf eine deutsche Schule!"
"... machen die linke Multi-Kulti-Clique und der Bundesvorsitzende der türkischen Gemeinde in Detuschland eine angebliche Diskriminierung geltend. Das ist Unsinn!"
"Diskriminierend ist es aber für die deutschen Kinder, wenn an einer deutschen Schule alle Sprachen gesprochen werden, aber kein Deutsch!"
Zur Einbürgerung:
"Die deutsche Staatsangehörigkeit gbit einem Eingebürgerten eine Fülle von Rechten und unserem Land eine zusätzliche Verantwortung."
"Wir entscheiden, wer Deutscher wird. Und wir lassen nicht jeden herein."
"Hier gilt das Grundgesetz, nicht die Scharia. Hier gibt es die Gleichberechtigung der Frauen, und keine Zwangsheirat. Hier gilt das Strafgesetzbuch, nicht die Blutrache. Wer das nicht akzeptiert, braucht gar nicht erst zu kommen."
"Wir wollen keine Parallelwelten mitten in Deutschland, in denen alle Sprachen gesprochen werden, nur nicht Deutsch."
"Wer Einbürgerungen erleichtert und nicht einmal hier unsere Grundwerte durchsetzt, ist mitverantwortlich am Leid und Elend ausländischer Frauen und Mädchen in Deutschland!"
"Die Einbürgerung darf nicht der Anfang eines Integrationsprozesses sein, sondern sein erfolgreicher Abschluss!"
"So wie der Führerschein erst nach Fahrschule und Fahrprüfung ausgehändigt wird, so darf auch der deutsche Pass erst nach Integrationskurs und Prüfungen ausgehändigt werden."
Zum Protest gegen die Mohammed-Karrikaturen (hier macht Stoiber eine Ausnahme zur Regel und unterstützt Forderungen der 'Muslime'):
"Ich wünsche mir manchmal auch mehr Respekt gegenüber unseren christlichen Symbolen. .... Deshalb muss der Respekt vor der Religion auch eine verantwortungsvollen Umgang mit der Pressefreiheit prägen."
"Toleranz ist keine Einbahnstraße. ... Ich würde mich sehr freuen, wenn die in Deutschland gelebte Toleranz gegenüber anderen Religionen auch dort Wirklichkeit wäre, wo der Islam die beherrschende Religion ist."
"Wer den Ruf des Muezzins in Berlin verlangt, sollte auch in Riad und Teheran das Glocken-Läuten zulassen."
Zum Film 'Tal der Wölfe':
"Der Islam dagegen wird als Religion des Friedens dargestellt. Dieser Film unterstützt den Hass auf unsere westliche Zivilisation. Hier wird bewusst Hass gegen den Westen geschürt und die Integration torpediert."
"Es ist in einer freiheitlichen Gesellschaft nich hinnehmbar, wenn sich amerikanische Staatsbürger aus Angst vor Gewalt nicht mehr in die Nähe deutscher Kinos wagen."
"Es geht hier nicht um Zensur, sondern darum, dass so ein Film die von uns allen angestrebte Integration nicht erleichtert, sondern massiv erschwert."
"Europa und die Türkei trennen eben mehr als nur ein paar Kilometer Luftlinie am Bosporus."
Zu Bayern:
"Bayern - das sind die Berge mit den Gipfelkreuzen, die Kruzifixe in den Schulen, die Schlösser, die Burgen und Kirchen, die Weinberge, die Biergärten und das Brauchtum im ganzen Land."
"Hier sind wir zu Hause. Hier sind wir daheim."
Na, dann.
Nachtrag: In der taz von heute:
"Stoiber habe den Menschen aus dem Herzen gesprochen, ist hinterher das Urteil der CSU-Anhänger."
Das war zu befürchten.
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Foto: © Anke Illing

