Montag, 20. April 2020
Motivationsversuche in der Krise
Die Unileitung (auf verschiedenen Ebenen) versucht uns nahezubringen, dass alles gut wird. Dafür bekommen wir immer wieder motivierende Mails, in denen dann zum Beispiel steht:

"Ich meine, dass Ihre intensiven Vorbereitungen Früchte tragen und das digitale Semester unter dem Strich eine positive Erfahrung sein wird."

Wenn das ein Versuch ist, meine Arbeit wertzuschätzen, dann ist sie fehlgeschlagen. Bei solchen Formulierungen wird mir nur übel. Die Vorgesetzten wissen ja gar nicht, was ich tue. Die schätzen das nicht, sondern wollen mich dazu bringen, dass ich die Mehrarbeit als Chance sehe und trotz fehlender Infrastruktur alles (und mehr) gebe. Und dann schreiben sie auch noch:

"Wer weiß: Vielleicht lässt sich manches, das in diesem Semester aufs Gleis gesetzt wurde, dauerhaft nutzen?"

Sollte das als Motivation gedacht sein, funktioniert das noch weniger. Denn da wittere ich Gefahr: Wenn Ihr jetzt unter schlechten Bedingungen viel schafft, dann braucht Ihr auch in Zukunft keine bessere Bedingungen.

Es geht aber auch anders. Aus einer anderen Fakultät lese ich:

"Wir hoffen, dass Sie auch unter den aktuellen Rahmenbedingungen gute Erfahrungen sammeln können und die Freude am Lernen und Lehren beibehalten."

Eigentlich eine ähnliche Aussage, aber doch ganz anders. Denn es wird klar gemacht, dass die Rahmenbedingungen gerade nicht gut sind und vielleicht trotzdem was gut sein kann. Und der Brief endet mit:

"Wir vergessen nicht, dass die aktuellen Einschränkungen und das Kontaktverbot für manche von Ihnen sich auch persönlich stark belastend auswirken kann. Wenn Sie Rat bei persönlichen Krisen benötigen, finden Sie unter folgenden Adressen Unterstützung:
  • Berliner Krisendienst: https://www.berliner-krisendienst.de/
  • Telefonseelsorge: 0800 - 111 0 111 oder 0800 - 111 0 222 (rund um die Uhr)
  • Corona-Seelsorgetelefon der Notfallseelsorge/Krisenintervention Berlin: 030 - 403 665 885 (8-18 Uhr)
  • FAQs des Studierendenwerks Berlin für Studierende in finanzieller Not: https://bit.ly/3cfQXoe"

Das richtet sich wohl vor allem an die Studierenden und weniger an die Lehrenden, aber es thematisiert zumindest, dass wir wirklich in einer Krise stecken und das massive Folgen haben kann.

Diese Adressierung finde ich sehr viel motivierender als die erste.

PS: Die alleinerziehende Kollegin mit Kita-Kind schrieb mir letzten Freitag, dass sie noch nie so glücklich war, wie über die Nachricht, dass ihr Kind ab übernächster Woche von 9-14 Uhr in die Notfallbetreuung kann.

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Practising Partnership
Ich freue mich, dass die hervorragende MA-Arbeit von Anja Schwalbe "Practising Partnership. Making connections within a transnational education network" jetzt als Band 5 der Reihe "Berliner Abschlussarbeiten der Europäischen Ethnologie" erschienen ist.

Zum Inhalt:

Does a transnational cooperation project help overcome historical power relations when cooperating across borders and continents? Departing from this self-reflexive question articulated by a European education network striving at the time to expand its membership and become ‘more global’, this ethnographic study explores how exactly global cooperation comes about. Drawing on insights from the Ethnography of Infrastructure and Actor-Network-Theory, I examine the otherwise not-so-visible work practices of educators and administrators driving such a project forward – in this case study, an ERASMUS+ funded NGO project. I show how facilitators and administrators in the project are dealing with different kinds of invisible work when interacting with the frames set by funder’s rules, on one side, and each organisations’ administrative needs, on the other. As a crucial part of their involvement, practitioners have to tackle the recurring problem of establishing connection and staying connected. Based on these observations I analyse how the project as a form itself assists in making ‘the global’ through its own transient ways of connecting and disconnecting things, people and places. The project relates to partnership in a double sense: it represents a cooperation in itself and it is at the same time used as a vehicle to achieve the said. I suggest to call this the characteristic form of partnership-as-project in which inscriptions made in the past through budgets and proposals facilitate and simultaneously shape all efforts to cooperate as equals. This case study shows where and how (funding) infrastructures very concretely participate in constructing global relations, as they are entangled in the very historical structures that projects concerned with transnational cooperation seek to challenge.

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Donnerstag, 16. April 2020
Arbeitnehmer_innen richten Arbeitsplatz ein
Meine Bücher ziehen ins Home Office.


Die Hochschulleitungen sind ja der Meinung, dass wir dieses Semester eine ganz tolle Möglichkeit haben, kreativ und flexibel zu sein und das alles furchtbar bereichernd sein wird. (Anmerkung: An der Freien Universität Berlin ärgert das auch ein paar.)

Dafür bekommen wir (unter Umständen) auch ein Headset, um digital zu lehren. Einen funktionsfähigen Computer bekommen wir nicht. Und auch den Internetzugang müssen wir selbst stellen und zahlen.

Bei gut bezahlten Wissenschaftler_innen, die eh viel von zu hause arbeiten, mag das noch okay sein. Aber es ist schon eine ziemliche Unverschämtheit zu meinen, dass studentische Hilfskräfte und Tutor_innen unter den Bedingungen von Kontaktsperre und Home Office ihre volle Arbeitskraft (oder ein bisschen mehr) bringen sollen und gleichzeitig auch noch dafür verantwortlich sind, ihren Arbeitsplatz selbst zur Verfügung zu stellen und ausreichend auszustatten.

Am Institut sind wir gerade dabei, eine Lösung zu finden, wie wir zumindest einen ordentlichen Internetzugang für die Tutor_innen finanzieren können. Es scheitert nicht am Geld, das wäre da, aber an der Bürokratie. Wie ist das abrechenbar, wenn die Studierenden doch private Verträge abschliessen?

Ein bisschen Kreativität und Flexibilität in der Lösung von Problemen der Arbeitnehmer_innen wäre nicht schlecht.

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Montag, 13. April 2020
Synchrone Monologe
Nach den ersten Online-Institutsbespechungen und einer Online-Fortbildung habe ich auf jeden Fall gelernt: synchrone Monologe möglichst vermeiden! Wenn ich da synchron vor dem Computerbildschirm sitzen und eine Kolleg_in oder die Teamende erzählt mir live Zeugs, ohne das ich mit ihr interagieren kann, ohne dass sie merkt, ob mich das interessiert oder nicht, sie ganz bei sich und ihrer Wichtigkeit ist, dann ist das grausam. Eine Kolleg_in meinte sogar Folter. Und es dient so gar nicht der Aufmerksamkeit. Ich habe dann jeweils angefangen anderes zu machen, Emails lesen, surfen, den Moodlekurs weitentwickeln, mit einer Kolleg_in whatsappen, etc. All das wäre aber konzentrierter gewesen, hätte mir nicht gleichzeitig jemand was erzählt und ich aufpassen müssen, ob den was interessantes kommt und ich wieder aufmerksam sein muss.

Also erste Lehre für die eigene Online-Lehre: alle Inputs, auch die die ich für kurz halte, als Video aufnehmen und asynchron zur Verfügung stellen. Synchrone Sitzungen wirklich nur für Interaktion nutzen.

Ausnahme: Im BA-Arbeiten-Kolloquium hat es gut geklappt, dass Studierende ein Poster zu ihrem aktuellen Stand in Moodle hochgeladen haben und das dann synchron erklärt haben. Die anderen (es war aber auch eine kleine Gruppe) konnten gut folgen, weil sie gleichzeitig auf das Poster schauen konnten. Und sie konnten dann gleich nachfragen und diskutieren. Das war produktiv.

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Samstag, 11. April 2020
Risikogruppen isolieren
In letzter Zeit kommen immer mehr Forderungen auf, dass die Risikogruppen sich isolieren (vom Tübinger Oberbürgermeister, in der taz, etc.), um den anderen zu ermöglichen, wieder in ein normaleres Leben einzusteigen, die Produktion wieder anlaufen zu lassen, etc. In der taz am Wochenende werden Senior_innen zitiert, die meinen, dass sie sich isolieren sollen, um den Jungen Optionen zu öffnen, schliesslich würde es ihnen, den Alten, doch sehr gut gehen und hätten sie den Klimawandel verursacht, den jetzt die Jüngeren ausbaden müssen.

Ich habe gar nichts dagegen, dass Menschen, die sich einer Risikogruppe zugehörig fühlen, sich von anderen Menschen fernhalten. Ich habe aber aus diversen Gründen viel dagegen, wenn dies gefordert wird. Auf die vielen Privilegien, die aus den Aussagen der von der taz zitierten Senior_innen sprechen, will ich nicht weiter eingehen, denn ein anderer Punkt ist mir wichtig.

Wie soll es denn gehen Risikogruppen von Nicht-Risikogrupen zu trennen? Dazu muss als erstes angenommen werden, dass in unserer Gesellschaft die Menschen schön nach Risikogruppe und Nicht-Risikogruppe geteilt leben und auch nur die zweite Gruppe relevant für das gesellschaftliche Leben ist. Hier die Senior_innen-WG, da die junge berufstätige Familie mit Kindern. Nirgendwo die 70jährige, die mit ihrer 50jährigen Frau und deren Kind zusammenlebt. Die Menschen mit Beeinträchtigungen, chronischen Krankheiten, etc. werden wohl auch schön getrennt von den 'Gesunden' gedacht und nicht in gemeinsamen Haushalten und als Teil der produktiven Wirtschaft, der Wissenschaft, etc. Und die Pflegenden, die zu Risikogruppen kommen müssen, werden auch nicht mitgedacht. Wir müssen nur die Alten einsperren, was sie laut taz freiwillig machen, und alle anderen Risikogruppen vergessen, dann klappt das schon.

Was für eine Gesellschaftsvorstellung liegt so einer Annahme zu Grunde? Wie sehr müssen sich die Menschen, ihrer privilegierten Position sicher sein, dass sie so etwas fordern können? In der Forschung zu Ableismus wird übrigens von "vorübergehend nicht-beeinträchtigten Personen" gesprochen. Niemand ist davor gewappnet, von einer Minute auf die andere zum Teil einer Risikogruppe zu werden.

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Mittwoch, 8. April 2020
Studierende und digitale Lehre
Ich fange jetzt an, mich mit Studierenden online zu treffen (noch bevor die Vorlesungszeit anfängt) und habe da schon einiges gelernt.

Obwohl wir in einem Mumble-Server waren, der wenig Bandbreite nutzt, sind während der 90minütigen Besprechungen drei von fünf Studierenden immer mal rausgeflogen. Die Internetzugänge sind unterschiedlich gut, WG-Netze überlastet, Wlan instabil. Manche nutzen das Datenvolumen ihres Handys und das ist dann schnell weg. Synchrones Arbeiten ist so schwierig.

Die technische Ausstattung ist unterschiedlich. Manche haben gute Headsets, andere nicht. Bei manchen sind die Audioeinstellungen gut, bei anderen kommen über ihre Leitungen seltsame Geräusche.

Dann sind da noch die räumlichen Gegebenheiten. Manche haben Zimmer/Wohnungen, in denen sie gut arbeiten können. Andere nicht. Manche können zu hause konzentriert arbeiten, andere nicht.

Und schliesslich ist digitales Arbeiten ganz schön körperlich. Der Körper verspannt sich, der Kopf tut weh, die Ohren schmerzen.

Viele Baustellen auf einmal.

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Sonntag, 5. April 2020
Die Tücken der Technik
Als klar war, dass wir auf digitale Kommunikation umsteigen müssen, brach als erstes einmal die existierende Infrastruktur der Wissenschaft zusammen. Die Webkonferenz war hoffnungslos überlastest und ist zur Zeit nicht stabil. Die IT-Zuständigen an unserem Institut haben dann auf ihre Online-Gamer-Erfahrungen zurückgegriffen und einen Mumble-Server eingerichtet. Video kann der nicht, aber Audio ziemlich zuverlässig. Text theoretisch auch, aber reichlich unübersichtlich. Um damit sprechen zu können, ist keine große Bandbreite nötig, wohl aber ein ordentliches Mikro und ein Kopfhörer.

Bei der ersten langen Besprechung habe ich gemerkt, mein externes Mikro ist ganz ordentlich, aber die Kopfhörer machen mich verrückt und strengen mich körperlich total an. Also habe ich, immer wenn mein Mikro aus war (ich also nichts sagen wollte), den Kopfhörer abgemacht und über Lautsprecher gehört. Wenn ich dann was sagen wollte, musste ich den Kopfhörer einstöpseln, aufsetzen, anschalten und das Mikro auch noch, und dann konnte ich mich auch beteiligen. Etwas umständlich und zeitaufwendig. Mittlerweile hat mir das Institut ein gutes Headset gestellt (mit Übergabe am für mich geschlossenen Institut auf zwei Meter Entfernung). Die nächste Sitzung war dann viel angenehmer, das Headset hat mich nicht gestresst, die Sitzung hat mich viel weniger mitgenommen.

Was lässt sich dadurch lernen: Die digitalen Partizipationschancen werden durch Technik wesentlich beeinflusst. Wer nur eine einfache Ausstattung hat, kann nicht nur schlechter teilnehmen, die Teilnahme ist auch körperlich anstrengender. Die materiellen Aspekte der digitalen Kommunikation müssen mitbedacht werden.

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Donnerstag, 2. April 2020
Handreichungen zum Erfolg
Meine Fakultät stellt mir Handreichungen zur digitalen Lehre zur Verfügung. Das ist gut und ich bedanke mich dafür. Digitale Lehre macht sich nicht von alleine und muss gut durchdacht sein. Die Diskussionen an unserem Institut finde ich produktiv.

Die offizielle Form des Umgangs mit der Krise stört mich aber nach wie vor. Daher ein paar Kommentare zu den Handreichungen:

"In Übereinstimmung mit der Landesrektorenkonferenz und der Hochschulrektorenkonferenz des Bundes spricht sich die Präsidentin gegen die Initiative eines sog. „Nicht-Semesters“ aus, das zwar durchgeführt, aber nicht gewertet werden soll. Ich schließe mich dieser Auffassung an. Selbstverständlich sollen Studierende keine Nachteile durch digitale Lehrformate erleiden. Selbstverständlich soll den besonderen Schwierigkeiten von Lehrenden, z. B. schulpflichtige Kinder betreuen und zu Hause beschulen zu müssen, Rechnung getragen werden."

Das Bashen der Initiative Nicht-Semester ist nervig, vor allem da die Forderungen ziemlich verzerrend dargestellt werden. Die taz hatte gestern ein gutes Interview mit einer der Initiatorinnen (Andrea Geier) und auch einen ganz guten differenzierenden Artikel. Aber zurück zur Handreichung:

[Die Präsidentin] ermutigt die Lehrenden dieser Universität zu einem „Flexi- und Experimentier-Semester“. Sie wirbt dafür, zu erproben und auszuprobieren,was digital geht.

Das mache ich schon seit Jahren. Ich finde digitale Lehre spannend und habe schon verschiedenes ausprobiert, möchte gerne noch mehr ausprobieren und lernen. Aber die Rahmenbedingungen sind gerade für Lehrende und Studierende aus diversen Gründen miserabel (nicht zuletzt weil wir eine Krisensituation haben, die Energie in Anspruch nimmt).

Zum Beispiel brauchen wir alle die adequate technische Ausstattung:

"Die Vizepräsidentin für Lehre [...] hat in einem Rundschreiben vom 24.3.20 darauf hingewiesen, dass die Lehrenden Headsets und Kameras für die Aufzeichnung von Lehrvideos erhalten werden."

Das ist gut. Seit ein paar Jahren habe ich für die digitale Lehre eine gute Webcam vom Institut und seit dieser Woche ein gutes Headset. Das macht alles leichter. Wenn mein Dienst-Notebook allerdings schon bei Thunderbird, Firefox und Word im Normalbetrieb Probleme bekommt, weil vermutlich der Speicher zu klein ist, dann helfen Kamera und Headset nur bedingt weiter. Ein ordentliches Notebook wäre hilfreich.

Die Uni macht sich auch Gedanken über die Studierenden:

"Wir empfehlen, Studierende, die aus technischen Gründen am Online-Studium gehindert sind, über die Fachschaftsinitiativen der Institute einzubinden und individuell nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen."

Gut, dass diejenigen mitgedacht werden, die nicht über die technische Ausstattung verfügen (und das sind weit mehr als man bei der Generation digital natives glauben mag). Mir ist nur nicht so klar, wie die von den Fachschaftsinitiativen gefunden werden sollen. Ausserdem bedeuten diese individuellen Lösungen, dass die anderen zur Norm erklärt werden und die mit den individuellen Lösungen diese nicht erreichen können werden. Die soziale Scherre geht so weiter auf.

Meine Fakultät ist aber ganz zuversichtlich, dass das alles ganz toll wird:

"Wenn wir das Sommersemester 2020 gut improvisieren, unsere hochschuldidaktischen Portfolios erweitern und eine Vorstellung davon bekommen, wie ertragreich digitale Lehre sein kann, wird die Philosophische Fakultät gestärkt aus dieser Krise hervorgehen."

Die Krise ist eine Chance. Wir werden sie super meistern und stärker sein (ausser natürlich denen die auf der Strecke bleiben, aber das ist dann wohl Survival of the fittest).

Ich fände es besser, wenn wir zusammen zugeben würden, dass wir in einer Krise sind, dass wir alle (Studierende, Lehrende, Verwaltung, Hochschulleitungen) in Vielerlei Hinsicht überfordert sind und dass wir uns sehr dafür engagieren müssen, ein ordentliches abgespecktes Semester hinzulegen. Das fände ich ehrlicher und dafür möchte ich mich gerne einsetzen. Mich dieses Semester selbstauszubeuten, um danach von der Leitung zu hören, dass wir das doch toll geschafft haben und jetzt stärker sind, motiviert mich überhaupt nicht.

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