Mittwoch, 3. Oktober 2007
Deutschlaaaand
hatte letztes Jahr ein Sommermärchen. Fahnen wurden geschwenkt, die Trauer war groß. Dass das ganze wenig mit Fußball und viel mit Nationalismus zu tun hat, zeigt sich jetzt nochmal, wo die 'deutschen' Frauen siegen und sich nicht wirklich jemand drum kümmert.

Mehr dazu von Heide Oestreich in der taz:

"Die Frauen spielen für sich. Vielleicht noch für "die Frauen". Aber für das kollektive "wir" spielen sie irgendwie nicht. "Die" haben das gut gemacht, sagen nun alle Kommentatoren. Anerkennung für "die Frauen". Die Frauen sind nicht "wir". Sie sind "die". Die Anderen."

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Australische Werte
Die taz berichtet:

""Wie heißt der größte australische Cricketspieler aller Zeiten?" Mit solchen Fragen sahen sich am Montag in Brisbane 33 Anwärter auf die australische Staatsbürgerschaft konfrontiert. Mit der Einführung eines Tests solle garantiert werden, dass zukünftige Australier "die Werte unserer Gesellschaft teilen", so Einwanderungsminister Kevin Andrews.

... Der Verband der ethnischen Gemeinden warnt, der Test konzentriere sich zu sehr auf die "weiße", britische Geschichte Australiens und berücksichtige die Traditionen der Ureinwohner und der Einwanderer aus nicht englischsprachigen Ländern kaum. Andere Opponenten meinen, der Test sei darauf ausgerichtet, muslimischen Bewerbern den Erwerb des australischen Passes zu erschweren."


Mehr zu den australischen Werten hier.

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Integrationsbarriere
BBC World berichtet:

"A freeze on the settlement of refugees from Africa - including those from Sudan's Darfur region - has been announced by the Australian government.

... Mr Andrews said refugees from Sudan and conflict-torn Darfur were having problems integrating into Australian communities ..."

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