Sonntag, 3. Juli 2016
Workshop: Intersektionalität in der Lehre
Auch dieses Semester gebe ich einen Workshop "Intersektionalität in der Lehre" an der Freien Universität Berlin (am 18.07.).

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Sonntag, 12. Juni 2016
Vortrag von Philip Scheffner und Merle Kröger
Vortrag: Fragen an Authentizität und Repräsentation

von Philip Scheffner und Merle Kröger, pong Film

Zeit: Mittwoch, 15.06.16, 12.15 – 13.45 Uhr

Ort: Raum 311, Institut für Europäische Ethnologie, Möhrenstr. 41, Berlin

Die Filmemacher_innen Philip Scheffner und Merle Kröger machen in ihren Dokumentarfilmen immer wieder mit unterschiedlichen Methoden deutlich, dass ihre Filme nicht einfach Abbildungen einer Realität sind, sondern von ihnen (gemeinsam mit ihren Protagonist_innen) gemacht sind. Dabei machen sie sich viele Gedanken, wie der Film ihre Protagonist_innen darstellt und wie diese an dem Prozess teilhaben können. Ganz bewusst brechen sie immer wieder mit konventionellen filmischen Darstellungsformen. Merle Kröger verarbeitet das dokumentarische Material zudem in Krimis, die das Dokumentarische bewusst in die Fiktion verlängern.

Im Rahmen des Seminars „Perspektiven auf Migration“ diskutieren Merle Kröger und Philip Scheffner Fragen rund um Authentizität und Repräsentation vor allem im Dokumentarfilm.

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Sonntag, 10. Januar 2016
Workshop for Lehrende und Interessierte: Intersektional lehren
Am Montag, den 08.02.15 von 9.30 bis 17.00 Uhr gebe ich an der Freien Universität Berlin einen Workshop zum Thema "Intersektional lehren":

"Im Workshop wird erarbeitet, welche Bedeutungen und Konsequenzen die Verflechtung von Ungleichheitsverhältnissen für die (eigene) Lehre hat und wie mit ihnen umgegangen werden kann. Ziel ist es, ein (eigenes) Verständnis von intersektionalem Lehren zu entwickeln."

Alles weitere hier.

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Mittwoch, 21. Oktober 2015
Vorträge in Frankfurt/Oder (und Berlin): Internet und Migration
Im Rahmen der Research Factory B/ORDERS IN MOTION finden am Mittwoch, den 04. November 2015, von 17:00-19:00 Uhr im Stephan-Saal (PG-257) der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder zwei Vorträge rund um ethnographische Betrachtungen des Internets statt: Ich spreche zu "The Indernet – From Internet Portal to Facebook" und Radhika Gajjala zu "Desis Hanging out in Digital Diasporas".

Hier die Abstracts zu den beiden Vorträgen:

The Indernet – From Internet Portal to Facebook

The internet portal Indernet was founded by Indians of the second generation in Germany for others like themselves in the year 2000. Soon it became a very active space of the second generation, the users adapted the technological infrastructure of the internet portal to their own needs and a sense of community developed. Due to technical problems the internet portal stagnated in the late 2000s and was relaunched as a blog and a Facebook page in 2011. A new Indernet developed, which has little resemblance to the earlier community space. The presentation asks in how far the new environments of the Facebook page and the blog have contributed to changing the character of the Indernet. In particular it will explore the question why in the case of the Indernet the new social media are less able to create a community than the previous internet portal.

Desis Hanging out in Digital Diasporas

This presentation works from a conceptualization of (South Asian) digital diasporas that connects work on digital materiality, affect and labor. It discusses how Indian-identified artifacts, practices, soundbytes, and images travel through digital worlds, leaving behind traces and time-stamps that get re-invigorated while being used transnationally and in various locations. I note how these social formations over generations of South Asian digital diasporas further contribute to the transnational sprawl of South Asians at work and play. Images and sound are routed through renewed identifications and re-memberings across generations and through physical geographies where South Asian identified culture becomes recognizable. Yet the practices of engagement with these media texts are transformed and hybridized differently in each of these locations “in increasingly convergent work and play environments where leisure platforms are usurped and appropriated” (Arora, 2014). Thus, these travelling media bytes actively contribute to processes of transnationalization, crowdsourcing and crowdfunding of labor and business through recoded subjectivities that negotiate multiple mediations along various continuums – online and offline, private and public, home and nation, with body and out of body.

Radhika Gajjala hält ihren Vortrag auch nochmal in Berlin am 5.11.15 um 16.00 Uhr im Institut für Europäische Ethnologie:

Poster für den Vortrag von Gajjala in Berlin

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Vortrag in Berlin: Verflochtene Machtverhältnise
Im ersten theoretischen Vortrag der öffentlichen Ringvorlesung "Einführung in die Rassismusforschung" spreche ich am Montag, den 26.10.15 um 16.00 Uhr zu verflochtenen Machtverhältnissen.

Soziale Positionierungen von Menschen sind komplex und kontextspezifisch. Sie werden nicht nur durch ein Machtverhältnis, wie z.B. Rassismus, geprägt, sondern durch ein Zusammenspiel unterschiedlicher Machtverhältnisse wie Rassismus, Heteronormativität, Klassismus oder Ableismus. Dabei wirken die Machtverhältnisse zusammen, bedingen sich gegenseitig, stärken sich oder produzieren ambivalente Positionierungen. Ein Begriff, um diese Verflechtungen zu beschreiben, ist Intersektionalität.

Der Vortrag stellt vor, wie Intersektionalität als Analyseperspektive für machtkritische Forschung genutzt werden kann.

Die Ringvorlesung "Einführung in die Rassismusforschung“ findet im Hörsaal BIB 014 der Universitätsbibliothek der Technischen Universität Berlin, Fasanenstr. 88 statt.

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Dienstag, 9. Juni 2015
Veranstaltung in Braunschweig: Integration
Der AStA der TU Braunschweig hat mich diesen Freitag um 20.00 Uhr zum Vortrag eingeladen:

Was heißt eigentlich Integration?
Rassismuskritische Überlegungen zu einer gesellschaftlichen Debatte

Integration ist ein vieldiskutiertes Thema in Deutschland. Menschen mit dem sogenannten Migrationshintergrund werden dazu aufgefordert, sich zu integrieren. Ihre Integration in die Gesellschaft wird in Frage gestellt oder gar für unmöglich gehalten. Im Vortrag wird diese Debatte aus einer rassismuskritischen Perspektive betrachtet und gefragt, was nötig wäre, um eine Gesellschaft zu gestalten, an der alle gleichberechtigt teilhaben können.

Mehr Informationen zur Veranstaltung auf Facebook.

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Sonntag, 31. Mai 2015
Veranstaltung in München: Vor dem Migrationshintergrund
Sonntag, 7. Juni 2015, 19.00 Uhr
Pasinger Fabrik, August-Exter-Str.1, 81245 München
Tickets: EUR 12/EUR 10 (erm.)

Der Musiker Roman Chowdhury, die Choreographin/Wissenschaftlerin Sandra Chatterjee und die Wissenschaftlerin Urmila Goel setzen sich in ihrer Arbeit u.a. damit auseinander, dass ihnen ein sog. “Migrationshintergrund” – irgendwo in Südasien verortet – zugeschrieben wird. Sie stellen ihre unterschiedlichen aber miteinander verbundenen Perspektiven vor. Zusammen mit der Kulturwissenschaftlerin Simone Egger, die sich u.a. mit dem Thema Heimat befasst, diskutieren sie mit dem Publikum.

Urmila spricht über das Buch InderKinder. Über das Aufwachsen und Leben in Deutschland, das autobiographische Erzählungen und wissenschaftliche Essays von “InderKindern” versammelt.

Roman zeigt Musikvideos aus seinem Album You and Me in dem er seine bikulturelle Herkunft (Bangladesh/Deutschland) reflektiert. Er greift persönliche und politische Erfahrungen auf – aus der Perspektive einer ”Person Of Color – made in Germany.“

Sandra zeigt Ausschnitte aus ihrer choreographischen Arbeit, in der sie – inspiriert von GrenzgängerInnen der 1920er und 30er Jahre – exotifizierende Blicke erwidert.

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Freitag, 6. März 2015
"Minderheiten und Meinungsfreiheit"
Das Zentrum für Antisemtismusforschung veranstaltet am Montag, den 16.03.2015, um 19:00 Uhr eine Diskussionsveranstaltung zu Minderheiten und Meinungsfreiheit.

Mit Stefanie Schüler-Springorum, Leiterin des Zentrums für Antisemitismusforschung (ZfA), diskutieren
Thomas Lackmann (Journalist, Der Tagesspiegel), Sergey Lagodinsky (Jurist, Heinrich-Böll-Stiftung) und ich. Mir geht es dabei vor allem um einen rassismuskritischen Blick auf die Debatte (wie z.B. hier).

Veranstaltungsort: orangelab, Ernst-Reuter-Platz 2, 10587 Berlin

Und eine Einladung (als pdf) gibt es auch.

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Dienstag, 11. November 2014
Workshop in Köln: „Herausforderungen mehrdimensionaler Diskriminierung”
Diesen Samstag halte ich in Köln einen Workshop zu Herausforderungen mehrdimensionaler Diskriminierung. Organisiert wird der Workshop vom AStA Köln. Er ist aber offen für alle Interessierte.

Los geht es um 10.00 Uhr im Raum S90 des Philosophikums, Erdgeschoss in der Universitätsstr. 41. Der Workshop geht bis 15.30 Uhr.

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Dienstag, 21. Oktober 2014
Veranstaltung: InderKinder in Schöneberg
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe CrossKultur werde ich am Freitag, den 21.11. um 19 Uhr in der Verwaltungsbücherei des Rathaus Schöneberg über das Buch InderKinder sprechen. Auch wenn die Veranstaltung als Lesung angekündigt ist, wird es mehr ein Gespräch über das Buch sein mit dem Titel "Über das Anders-Gemacht-Werden am Beispiel von »InderKindern« in Deutschland". Ich werde darüber sprechen, was ich in dem Buch lese.

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