Samstag, 11. April 2020
Risikogruppen isolieren
In letzter Zeit kommen immer mehr Forderungen auf, dass die Risikogruppen sich isolieren (vom Tübinger Oberbürgermeister, in der taz, etc.), um den anderen zu ermöglichen, wieder in ein normaleres Leben einzusteigen, die Produktion wieder anlaufen zu lassen, etc. In der taz am Wochenende werden Senior_innen zitiert, die meinen, dass sie sich isolieren sollen, um den Jungen Optionen zu öffnen, schliesslich würde es ihnen, den Alten, doch sehr gut gehen und hätten sie den Klimawandel verursacht, den jetzt die Jüngeren ausbaden müssen.

Ich habe gar nichts dagegen, dass Menschen, die sich einer Risikogruppe zugehörig fühlen, sich von anderen Menschen fernhalten. Ich habe aber aus diversen Gründen viel dagegen, wenn dies gefordert wird. Auf die vielen Privilegien, die aus den Aussagen der von der taz zitierten Senior_innen sprechen, will ich nicht weiter eingehen, denn ein anderer Punkt ist mir wichtig.

Wie soll es denn gehen Risikogruppen von Nicht-Risikogrupen zu trennen? Dazu muss als erstes angenommen werden, dass in unserer Gesellschaft die Menschen schön nach Risikogruppe und Nicht-Risikogruppe geteilt leben und auch nur die zweite Gruppe relevant für das gesellschaftliche Leben ist. Hier die Senior_innen-WG, da die junge berufstätige Familie mit Kindern. Nirgendwo die 70jährige, die mit ihrer 50jährigen Frau und deren Kind zusammenlebt. Die Menschen mit Beeinträchtigungen, chronischen Krankheiten, etc. werden wohl auch schön getrennt von den 'Gesunden' gedacht und nicht in gemeinsamen Haushalten und als Teil der produktiven Wirtschaft, der Wissenschaft, etc. Und die Pflegenden, die zu Risikogruppen kommen müssen, werden auch nicht mitgedacht. Wir müssen nur die Alten einsperren, was sie laut taz freiwillig machen, und alle anderen Risikogruppen vergessen, dann klappt das schon.

Was für eine Gesellschaftsvorstellung liegt so einer Annahme zu Grunde? Wie sehr müssen sich die Menschen, ihrer privilegierten Position sicher sein, dass sie so etwas fordern können? In der Forschung zu Ableismus wird übrigens von "vorübergehend nicht-beeinträchtigten Personen" gesprochen. Niemand ist davor gewappnet, von einer Minute auf die andere zum Teil einer Risikogruppe zu werden.

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Mittwoch, 8. April 2020
Studierende und digitale Lehre
Ich fange jetzt an, mich mit Studierenden online zu treffen (noch bevor die Vorlesungszeit anfängt) und habe da schon einiges gelernt.

Obwohl wir in einem Mumble-Server waren, der wenig Bandbreite nutzt, sind während der 90minütigen Besprechungen drei von fünf Studierenden immer mal rausgeflogen. Die Internetzugänge sind unterschiedlich gut, WG-Netze überlastet, Wlan instabil. Manche nutzen das Datenvolumen ihres Handys und das ist dann schnell weg. Synchrones Arbeiten ist so schwierig.

Die technische Ausstattung ist unterschiedlich. Manche haben gute Headsets, andere nicht. Bei manchen sind die Audioeinstellungen gut, bei anderen kommen über ihre Leitungen seltsame Geräusche.

Dann sind da noch die räumlichen Gegebenheiten. Manche haben Zimmer/Wohnungen, in denen sie gut arbeiten können. Andere nicht. Manche können zu hause konzentriert arbeiten, andere nicht.

Und schliesslich ist digitales Arbeiten ganz schön körperlich. Der Körper verspannt sich, der Kopf tut weh, die Ohren schmerzen.

Viele Baustellen auf einmal.

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Sonntag, 5. April 2020
Die Tücken der Technik
Als klar war, dass wir auf digitale Kommunikation umsteigen müssen, brach als erstes einmal die existierende Infrastruktur der Wissenschaft zusammen. Die Webkonferenz war hoffnungslos überlastest und ist zur Zeit nicht stabil. Die IT-Zuständigen an unserem Institut haben dann auf ihre Online-Gamer-Erfahrungen zurückgegriffen und einen Mumble-Server eingerichtet. Video kann der nicht, aber Audio ziemlich zuverlässig. Text theoretisch auch, aber reichlich unübersichtlich. Um damit sprechen zu können, ist keine große Bandbreite nötig, wohl aber ein ordentliches Mikro und ein Kopfhörer.

Bei der ersten langen Besprechung habe ich gemerkt, mein externes Mikro ist ganz ordentlich, aber die Kopfhörer machen mich verrückt und strengen mich körperlich total an. Also habe ich, immer wenn mein Mikro aus war (ich also nichts sagen wollte), den Kopfhörer abgemacht und über Lautsprecher gehört. Wenn ich dann was sagen wollte, musste ich den Kopfhörer einstöpseln, aufsetzen, anschalten und das Mikro auch noch, und dann konnte ich mich auch beteiligen. Etwas umständlich und zeitaufwendig. Mittlerweile hat mir das Institut ein gutes Headset gestellt (mit Übergabe am für mich geschlossenen Institut auf zwei Meter Entfernung). Die nächste Sitzung war dann viel angenehmer, das Headset hat mich nicht gestresst, die Sitzung hat mich viel weniger mitgenommen.

Was lässt sich dadurch lernen: Die digitalen Partizipationschancen werden durch Technik wesentlich beeinflusst. Wer nur eine einfache Ausstattung hat, kann nicht nur schlechter teilnehmen, die Teilnahme ist auch körperlich anstrengender. Die materiellen Aspekte der digitalen Kommunikation müssen mitbedacht werden.

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Donnerstag, 2. April 2020
Handreichungen zum Erfolg
Meine Fakultät stellt mir Handreichungen zur digitalen Lehre zur Verfügung. Das ist gut und ich bedanke mich dafür. Digitale Lehre macht sich nicht von alleine und muss gut durchdacht sein. Die Diskussionen an unserem Institut finde ich produktiv.

Die offizielle Form des Umgangs mit der Krise stört mich aber nach wie vor. Daher ein paar Kommentare zu den Handreichungen:

"In Übereinstimmung mit der Landesrektorenkonferenz und der Hochschulrektorenkonferenz des Bundes spricht sich die Präsidentin gegen die Initiative eines sog. „Nicht-Semesters“ aus, das zwar durchgeführt, aber nicht gewertet werden soll. Ich schließe mich dieser Auffassung an. Selbstverständlich sollen Studierende keine Nachteile durch digitale Lehrformate erleiden. Selbstverständlich soll den besonderen Schwierigkeiten von Lehrenden, z. B. schulpflichtige Kinder betreuen und zu Hause beschulen zu müssen, Rechnung getragen werden."

Das Bashen der Initiative Nicht-Semester ist nervig, vor allem da die Forderungen ziemlich verzerrend dargestellt werden. Die taz hatte gestern ein gutes Interview mit einer der Initiatorinnen (Andrea Geier) und auch einen ganz guten differenzierenden Artikel. Aber zurück zur Handreichung:

[Die Präsidentin] ermutigt die Lehrenden dieser Universität zu einem „Flexi- und Experimentier-Semester“. Sie wirbt dafür, zu erproben und auszuprobieren,was digital geht.

Das mache ich schon seit Jahren. Ich finde digitale Lehre spannend und habe schon verschiedenes ausprobiert, möchte gerne noch mehr ausprobieren und lernen. Aber die Rahmenbedingungen sind gerade für Lehrende und Studierende aus diversen Gründen miserabel (nicht zuletzt weil wir eine Krisensituation haben, die Energie in Anspruch nimmt).

Zum Beispiel brauchen wir alle die adequate technische Ausstattung:

"Die Vizepräsidentin für Lehre [...] hat in einem Rundschreiben vom 24.3.20 darauf hingewiesen, dass die Lehrenden Headsets und Kameras für die Aufzeichnung von Lehrvideos erhalten werden."

Das ist gut. Seit ein paar Jahren habe ich für die digitale Lehre eine gute Webcam vom Institut und seit dieser Woche ein gutes Headset. Das macht alles leichter. Wenn mein Dienst-Notebook allerdings schon bei Thunderbird, Firefox und Word im Normalbetrieb Probleme bekommt, weil vermutlich der Speicher zu klein ist, dann helfen Kamera und Headset nur bedingt weiter. Ein ordentliches Notebook wäre hilfreich.

Die Uni macht sich auch Gedanken über die Studierenden:

"Wir empfehlen, Studierende, die aus technischen Gründen am Online-Studium gehindert sind, über die Fachschaftsinitiativen der Institute einzubinden und individuell nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen."

Gut, dass diejenigen mitgedacht werden, die nicht über die technische Ausstattung verfügen (und das sind weit mehr als man bei der Generation digital natives glauben mag). Mir ist nur nicht so klar, wie die von den Fachschaftsinitiativen gefunden werden sollen. Ausserdem bedeuten diese individuellen Lösungen, dass die anderen zur Norm erklärt werden und die mit den individuellen Lösungen diese nicht erreichen können werden. Die soziale Scherre geht so weiter auf.

Meine Fakultät ist aber ganz zuversichtlich, dass das alles ganz toll wird:

"Wenn wir das Sommersemester 2020 gut improvisieren, unsere hochschuldidaktischen Portfolios erweitern und eine Vorstellung davon bekommen, wie ertragreich digitale Lehre sein kann, wird die Philosophische Fakultät gestärkt aus dieser Krise hervorgehen."

Die Krise ist eine Chance. Wir werden sie super meistern und stärker sein (ausser natürlich denen die auf der Strecke bleiben, aber das ist dann wohl Survival of the fittest).

Ich fände es besser, wenn wir zusammen zugeben würden, dass wir in einer Krise sind, dass wir alle (Studierende, Lehrende, Verwaltung, Hochschulleitungen) in Vielerlei Hinsicht überfordert sind und dass wir uns sehr dafür engagieren müssen, ein ordentliches abgespecktes Semester hinzulegen. Das fände ich ehrlicher und dafür möchte ich mich gerne einsetzen. Mich dieses Semester selbstauszubeuten, um danach von der Leitung zu hören, dass wir das doch toll geschafft haben und jetzt stärker sind, motiviert mich überhaupt nicht.

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Dienstag, 31. März 2020
Die Krise als Chance für Privilegierte
Vor einer guten Woche starteten Wissenschaftler_innen einen Offenen Brief Das Sommersemester 2020 muss ein „Nichtsemester“ werden.

Seitdem sind die Hochschulrektor_innen eifrig darum bemüht, gegen das Nichtsemester zu argumentieren (unter anderem an der HU, der Berliner Wissenschafts-Staatssekretär und der TU-Präsident und die German U15). Die HU-Präsidentin hat uns Mitarbeitende informiert:

"Diese Erfahrungen vor Augen fordert nun eine Gruppe von Lehrenden, dass das Sommersemester zwar stattfinden, aber nicht gewertet werden soll. Ich rate dringend davon ab. Eine solche Entscheidung würde nicht nur zur Unterbrechung der Bildungskette führen, sondern auch zu erheblichen organisatorischen und finanziellen Problemen, nicht zuletzt für die Studierenden. Ein volles Sommersemester ist eine Illusion, da sind wir sicher alle einig. Aber wie das Sommersemester zu einem „Flexi- und Experimentier-Semester“ umgebaut werden kann, das müssen wir miteinander abstimmen. Ich bin der Überzeugung: besser ein halbes Semester als gar keines. Wir sollten jetzt nicht die Segel streichen, sondern aus der Notsituation das Beste herausholen."

Dass es erhebliche organisatorische und finanzielle Herausforderungen produzieren würde, da hab ich keinen Zweifel. Dass ein abgespecktes Semester stattfinden soll, findet auch der Offene Brief. Dem Offenen Brief geht es aber darum, nicht zu ignorieren, dass manche (sowohl Mitarbeitende als auch Studierende) unter Corona mehr leiden als andere und dass wir nicht einfach so tun könnten, als ob alles so weiter gehen kann.

Der Offene Brief hat mittlerweile weiter konkretisiert:

"Nennen wir es NichtSemester, Fleximester, Optionalsemester, Kreativsemester …

Hauptsache, wir nehmen die aktuelle Lage an Hochschulen, Akademien und Universitäten nicht nur aus der Perspektive der Starken zur Kenntnis. Denn: Mindestens 85% der Lehrenden und Forschenden sind (sehr) prekär beschäftigt. Studierende, die erwerbstätig sind, Care-Verpflichtungen haben, über wackelige technische Infrastruktur und wenig Ressourcen verfügen, sind die Mehrheit, nicht die Ausnahme. Viele Studierende haben zudem Aufenthalts- und Visa-Probleme. Der akademische Normalbetrieb – das sind größtenteils keine privilegierten Professor_innen, sondern viele, die von der Covid-19-Krise direkt betroffen sind."


Deswegen fordert der Offene Brief:
  • Verlängerung der Verträge befristet beschäftigter Mitarbeiter*innen
  • Rücksicht auf Hochdeputatslehrende
  • Fristen verlängern oder aussetzen
  • Flexibilität für Studierende
Es geht darum Härten und Mehrbelastungen auszugleichen. Die Studierende mit drei Kindern, die sie zu hause betreuen muss, muss sich leisten können, das Semester ausfallen zu lassen. Die alleinerziehende wissenschaftliche Mitarbeiterin mit Kita-Kind zu hause kann nicht voll arbeiten. Die Kollegin mit einem Deputat von 18 Semesterwochenstunden kann das unmöglich in digitaler Lehre leisten. (Alles Beispiele aus meinem Umfeld.) Darum geht es bei dem offenen Brief und nicht darum, dass wir nicht arbeiten wollen.

Das Kreativsemester ist nur eine Option für die Privilegierten unter uns, die sich ganz auf das Experiment digitale Lehre einlassen können und sich weiter keine Sorgen machen müssen. Wenn wir die Krise nur als Chance sehen, vergrößern wir die soziale Auslese an der Universität.

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Sonntag, 29. März 2020
Langsam wieder Alltag
Langsam entspanne ich mich etwas. Ich verfolge zwar weiter die Nachrichten, versuche mich aber weniger verrückt zu machen.

Strukturen für das Interaktionen auf Distanz entwickeln sich. Das Institut mumbled jetzt. Und wir schaffen, was auch offline normal ist: Die Sitzung dauert ewig, mehr als zwei Stunden. Ist aber auch gut. Ich arbeite wieder konzentrierter. Ich reagiere nicht mehr nur auf Corona-Meldungen.

Und auch die Freizeit kommt nicht zu kurz. Wir spielen inzwischen nicht nur zu zweit, sondern auch wieder in der gewohnten Spielerunde zu viert. Mit zwei Spielen, zwei Computern samt Webcams kein größeres Problem (nachdem wir eine Videokonferenz gefunden haben, die bei beiden funktioniert). Wenn nur die Monster nicht gegen uns gewonnen hätten.

Hogwarts Battle per Videokonferenz


Und die Cousine in Neuseeland ist auf einmal nicht mehr so fern. Die Kommunikation mit ihr gleicht den anderen zur Zeit, nur dass wir die Zeit für den Anruf besser absprechen müssen.

Für die Eltern haben wir noch keinen lieferenden Online-Shop gefunden. Aber ihre Vorräte sind erstmal aufgestockt und vor Ort könnten sich Alternativen auftun. Sie sind zuversichtlich.

Mit festem Einkommen, ausreichend großer Wohnung und Südbalkon ist zu hause bleiben ganz okay.

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Montag, 23. März 2020
Online-Shopen für Senior_innen
Senior_innen sollen nicht einkaufen gehen. Ich kann für meine Eltern nicht einkaufen gehen, da ich am anderen Ende der Republik lebe. Mein Bruder auch nicht. Also online einkaufen.

Mit meiner Mutter war ich heute zwei Stunden am Telefon, habe sie durch das Menu ihres Supermarktes geführt. Gemeinsam haben wir die 50 € Mindestbeitrag in den Warenkorb gelegt. Ein Konto angelegt. Und festgestellt, es gibt in den nächsten zwei Wochen keinen freien Liefertermin. Und mehr Termine gibt es nicht. Also habe ich gesucht, wo ich auf Abholtermin ändern kann. Mit Mühe gefunden. Frühestens am 31.03. Und viele der ausgewählten Produkte waren nicht zu haben. Da war die Geduld meiner Mutter (und auch von mir) am Ende. Bis dahin hatte sie sich wirklich wacker geschlagen. Wir haben abgebrochen.

Meine Eltern fahren morgen in den Supermarkt und machen ihren Einkauf. Und übermorgen telefonieren wir wieder, um den Einkauf für in zwei Wochen als Abholtermin zu organisieren. Hoffentlich klappt das.

Eine wirkliche Option für Senior_innen ist das aber nicht. Überhaupt nicht selbsterklärend. Viel zu vorraussetzungsvoll.

Nachtrag: Vielen Dank für die Kommentare und diversen Tipps, die ich auch über andere Wege bekommen habe.

Mir ging es allerdings nicht primär um meine Eltern, sondern um etwas grundlegenderes: Online-Shopping sollte so programmiert werden, dass gerade auch Ältere sich leicht zurecht finden können und das Angebot nutzen können. Und vielleicht sollte auch der Lieferservice erstmal für die Risikogruppen reserviert werden.

Nachtrag 11.04.20: Letzte Woche konnten wir nun endlich online einkaufen und einen Abholtermin vereinbaren (wieder zwei Stunden online mit geteilten Bildschirm, um meine Mutter durch den Online-Shop zu begleiten). Nur als meine Eltern nach einer etwas zu langen Autofahrt am Supermarkt ankamen, war überhaupt nicht ersichtlich, wo sie abholen konnten. Sie mussten rein in den Laden und an einer Kasse fragen. Dann mussten sie eine Viertelstunde warten und haben einen Karton ausgehändigt bekommen, in dem nicht alles war, was sie bestellt haben. Das war keine Option für meine Eltern. Sie werden weiter einkaufen gehen.

Wenn die Gesellschaft will, dass Senior_innen nicht einkaufen gehen, dann müssen sie bessere Angebote für sie schaffen.

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