Sonntag, 11. Januar 2026
Buchpräsentation am 26.01.26, 18.00 Uhr: Brauner Osten - Weiße Westen
urmila, 18:58h
Montag, 26.01.2026, 18.00 Uhr
Buchpräsentation mit Kommentaren von Christin Jänicke (WZB) und Anne-Kathrin Will (Zittau/Görlitz) sowie einer Diskussion mit Autor*innen und Herausgebenden:
Brauner Osten - Weiße Westen. Zur Gleichzeitigkeit von Ossifizierung und rechter Gewalt
Hrsg. Luise Böhm, Salome Boßmeyer und Urmila Goel
Autor_innen: Luise Böhm, Salome Boßmeyer, Kathleen Heft, Julia Leser, Ilanga Mwaungulu, Heike Radvan und Nick Wetschel
Berliner Blätter, Band 91, DOI: https://doi.org/10.60789/91
Raum: Institut für Europäische Ethnologie, Anton-Wilhelm-Amo-Str. 40/41, Raum 408 und Online
Bitte unter https://hu.berlin/brauner-osten-weisse-westen registrieren.

In aktuellen Debatten wird der Osten Deutschlands häufig mit rechten Einstellungen und Gewalt gleichgesetzt. Dieses Reden vom „Braunen Osten“ kann nach Kathleen Heft als eine ossifizierende Praxis verstanden werden, mit der der Westen Deutschlands von rechten Einstellungen und Gewalt reingewaschen wird. Das Andern des Ostens wiederum wird von einigen (nicht nur ostdeutschen) Akteur*innen genutzt, um den Vorwurf der Osten sei rechts als Unterstellung zu charakterisieren. Gleichzeitig gibt es im Westen und Osten Deutschlands rechte Einstellungen und Gewalt. Der Band geht dieser Gleichzeitigkeit der Ossifizierung und der Realität von rechter Gewalt nach. Er plädiert für eine genaue ethnografische Analyse spezifischer Kontexte, in denen rechte Einstellungen und Gewalt bedeutend werden können.
Im Rahmen der Buchpräsentation werden die Rechtsextremismusforscherin Christin Jänicke (WZB) und die Kulturanthropologin Anne-Kathrin Will (Zittau/Görlitz) den Band kommentieren. Anschließend moderiert Urmila Goel (IfEE) eine Diskussion mit Autor*innen, Herausgebenden und dem Publikum.
Für Online-Teilnahme und weitere Informationen: https://hu.berlin/brauner-osten-weisse-westen
Buchpräsentation mit Kommentaren von Christin Jänicke (WZB) und Anne-Kathrin Will (Zittau/Görlitz) sowie einer Diskussion mit Autor*innen und Herausgebenden:
Brauner Osten - Weiße Westen. Zur Gleichzeitigkeit von Ossifizierung und rechter Gewalt
Hrsg. Luise Böhm, Salome Boßmeyer und Urmila Goel
Autor_innen: Luise Böhm, Salome Boßmeyer, Kathleen Heft, Julia Leser, Ilanga Mwaungulu, Heike Radvan und Nick Wetschel
Berliner Blätter, Band 91, DOI: https://doi.org/10.60789/91
Raum: Institut für Europäische Ethnologie, Anton-Wilhelm-Amo-Str. 40/41, Raum 408 und Online
Bitte unter https://hu.berlin/brauner-osten-weisse-westen registrieren.

In aktuellen Debatten wird der Osten Deutschlands häufig mit rechten Einstellungen und Gewalt gleichgesetzt. Dieses Reden vom „Braunen Osten“ kann nach Kathleen Heft als eine ossifizierende Praxis verstanden werden, mit der der Westen Deutschlands von rechten Einstellungen und Gewalt reingewaschen wird. Das Andern des Ostens wiederum wird von einigen (nicht nur ostdeutschen) Akteur*innen genutzt, um den Vorwurf der Osten sei rechts als Unterstellung zu charakterisieren. Gleichzeitig gibt es im Westen und Osten Deutschlands rechte Einstellungen und Gewalt. Der Band geht dieser Gleichzeitigkeit der Ossifizierung und der Realität von rechter Gewalt nach. Er plädiert für eine genaue ethnografische Analyse spezifischer Kontexte, in denen rechte Einstellungen und Gewalt bedeutend werden können.
Im Rahmen der Buchpräsentation werden die Rechtsextremismusforscherin Christin Jänicke (WZB) und die Kulturanthropologin Anne-Kathrin Will (Zittau/Görlitz) den Band kommentieren. Anschließend moderiert Urmila Goel (IfEE) eine Diskussion mit Autor*innen, Herausgebenden und dem Publikum.
Für Online-Teilnahme und weitere Informationen: https://hu.berlin/brauner-osten-weisse-westen
... comment
Foto: © Anke Illing

