Sonntag, 1. Januar 2012
Gegen Nazis
An der Haltestelle August-Bebel-Strasse in Karlsruhe

Überklebter Nazi-Aufkleber auf Straßenbahnschild

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Dienstag, 20. Dezember 2011
Die ägyptischen (und syrischen) Aktivist_innen unterstützen
Im Mai hatte ich die Möglichkeit beim Young Media Summit in Kairo teilzunehmen. So habe ich einen kleinen Einblick in den Widerstand gegen die autoritären Regime in der Region bekommen können. Schon im Mai haben die jungen progressiven Aktivist_innen gegen die Militärregierung in Ägypten protestiert und gefordert, dass die Macht in zivile Hände kommt. Diesen Protest führen sie immer noch weiter. Dabei werden sie allerdings nicht von der Mehrheit der Bevölkerung unterstützt.

Im taz-Interview fordert der Aktivist Tarek Mustafa:

"Die Militarisierung Ägyptens im letzten Jahr, das ist schlimm. Aber die Revolution ist noch nicht vorbei, daher lässt sich noch nicht sagen, ob sie gewonnen hat oder gescheitert ist. Wir haben noch einen langen Weg vor uns, wir stehen erst am Anfang. Und wir brauchen euch, wir brauchen die Unterstützung jedes einzelnen Menschen auf der Welt, der gegen das ist, was jetzt in Ägypten passiert. Die Stimme der Revolution soll überall da draußen zu hören sein, überall."

Nachtrag 28.12.11: Auch die syrischen Aktivist_innen bitten in der taz um Unterstützung

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Mittwoch, 14. Dezember 2011
Nivedita Prasad bekommt Anne-Klein-Frauenpreis
Die Heinrich-Böll-Stiftung schreibt in ihrer Pressemittelung zur Preisverleihung:

Dr. Nivedita Prasad engagiert sich seit vielen Jahren
für Frauen- und Menschenrechte. Mutig und entschlossen macht sie Frauenhandel und Gewalt gegen Frauen öffentlich, streitet für Strafverfolgung und Rechtsetzung. Sie kämpft gegen Rassismus und vor allem gegen Gewalt gegen Migrantinnen. Sie greift Tabuthemen wie 'moderne' Sklaverei und Arbeitsausbeutung mit Fokus auf Frauen in haushaltsnahen Dienstleistungen' auf. Sie ist eine der wenigen, die sich persönlich und juristisch um die Opfer von Menschenhandel kümmert. Gegen alle Widerstände setzt sie mit ihren Mitstreiterinnen in der Beratungsstelle Ban Ying Maßstäbe für die rechtliche Anerkennung und Entschädigung der Opfer und für die Strafverfolgung der Täter. Auch aufgrund der Beharrlichkeit von Frau Dr. Prasad und einer Beschwerde beim UN-Frauenrechtsausschuss hat das Auswärtige Amt bereits 2003 Mindeststandards für die Beschäftigung von Hausangestellten von Diplomaten, darunter einen Mindestlohn, festgelegt.

Die Preisträgerin:
Dr. Nivedita Prasad ist 1967 in Madras/Indien geboren worden. Sie hat an der FU Berlin Sozialpädagogik studiert und an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg zum Thema: "Gewalt gegen Migrantinnen und die Gefahr ihrer Instrumentalisierung im Kontext von Migrationsbeschränkung" promoviert.
Dr. Nivedita Prasad hat seit Beginn ihres Berufslebens sowohl in der feministischen Praxis als auch in der universitären Lehre gearbeitet und publiziert. In allen Arbeitsfeldern hat das Thema "Gewalt gegen Migrantinnen" sie begleitet. So hat sie zunächst zu "Migrantinnen und sexualisierte Gewalt" publiziert und Präventionsmodelle entwickelt, die im deutschsprachigen Raum bis heute einzigartig sind. Sie ist Dozentin und Aktivistin gleichermaßen, die wie kaum eine andere Theorie und Praxis miteinander ins Verhältnis setzt und sich u.a. menschenrechtlichen Ansätzen in der Sozialarbeit widmet.

Nachtrag 13.04.12: Ein Porträt von Nivedita Prasad in der taz.

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Montag, 21. November 2011
Apell gegen Neonazis
zu finden zum Beispiel auf der Seite der Opferperspektive.

Punkt 10: Rassismus endlich beim Namen nennen

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Montag, 21. April 2008
Marginalisierung und Depression
Die taz interviewt die Psychiaterin Meryam Schouler-Ocak zur Verbindung von Depression und Marginaliserung, z.B. bei Frauen oder MigrantInnen.

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Montag, 31. Juli 2006
Gegen Rechts
Frankfurt/Oder hat ein schlechtes Image. Die kleine Stadt an der Oder gilt als 'rechts'. Aber auch in Ffo gibt es engagierte Menschen gegen 'rechts', z.B. das Projekt Utopia. In der taz heute gibt es einen langen Bericht über Utopia, der leider etwas schwer lesbar ist.

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